Rechtstipp vom 13.10.2009

"Letzte Mahnung" Go Web Ltd "Routenplaner"

Die GO WEB LTD verschickt derzeit Schreiben mit dem Titel "Letzte Mahnung".

Gefordert werden Bruttobeträge incl. Verzugspauschale  i.H.v. 64,95 für einen vermeintlichen 12-Monatszugang für Direkt-routenplaner.de.

Zur Durchsetzung der Forderung wird mit der "Übertragung an spezialisierte Inkasso-Rechtsanwaltsbüros" gedroht.

Bei allen mir in diesem Zusammenhang vorgelegten Zahlungsaufforderungen handelte es sich um "gefakte" Mahnungen.

Auch wenn es um "kleine" Beträge geht, sollten Sie sich vor Überweisung über die Rechtmäßigkeit der Forderung Gewissheit verschaffen. Eine Rückforderung des Betrages lässt sich in der Regel mangels "Ansprechpartner und/oder Verantwortlichem" bei solchen dubiosen Firmen kaum durchsetzen.

Die Mahnschreiben sind überzeugend verfasst, so dass man sich schnell einschüchtern lässt. Verbraucherschutz, Staatsanwaltschaft oder wir Anwälte helfen in diesen Fällen mit Rat und Tat.


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"Letzte Mahnung" Go Web Ltd "Routenplaner" von hansundrenate am 20.04.2010 14:49

Ich wurde im letzten Jahr ebenfalls Opfer von "Direkt-Routenplaner".
Habe zuerst schriftlich dem angeblichen Vertragsabschluss widersprochen. Habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Von der Polizei kam allerdings keine Rückäußerung mehr.

Dann kamen die Mahnungen, die "letzte Mahnung", auf die ich nicht reagierte. Es folgte die Zahlungsaufforderung der "Deutsche Zentral Inkasso". Habe die Berliner Bank AG darauf hingewiesen, dass die "Deutsche Zentral Inkasso" unberechtigte Forderungen an mich erhebt und schon mehrmals die Bank / Kontoverbindungen gewechselt hat.
Seit 09/09 habe ich nichts mehr von der "DZ" gehört.
Ich denke, dass das ausgestanden ist.
Auf keinen Fall zahlen, das ist mein Ratschlag.

Entschuldigung habe denn Kommentar erst heute bemerkt! von imkki am 26.11.2009 16:34

War es die Deutsche Zentral Inkasso?!
Auch diese ist "bekannt" - Verbraucherzentralen helfen ggf. weiter ebenso wie viele unserer Kollegen.
Und tatsächlich interessiert sich auch die Polizei als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft für offensichtliche Fälle von Betrug.
Aber wie gesagt, dies ist keine pauschale Vorverurteilung einzelner Unternehmen.
Im Zweifel gilt es den konkreten Sachverhalt zu prüfen.

routenplanerweb.de von SabineHort am 10.11.2009 21:27

Aus der letzten Mahnung ist bei uns ein Schreiben von einem Inkassobüro geworden.
Ist das auch ein Fake?
Wir haben vorher an den Absender der Mahnung geschrieben, dieser widersprochen und uns vorbehalten eine Anzeige wegen Betruges zu stellen.
Wäre nett, wenn hierzu jemand was sagen könnte.

Danke und Gruß

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