Abschließend sei noch eine amerikanische Studie erwähnt. Folgt
man ihrer Argumentation, gehören Regelungen und vor allem Verbote zum
privaten Surfen am Arbeitsplatz wohl bald der Vergangenheit an.
Dieser Studie der Universität Maryland und des
Marktforschungsunternehmens Rockbridge Associates zufolge mindert
privates Surfen im Internet nicht die Arbeitsleistung. Demnach
verbringen die Arbeitnehmer mit Internetzugang im Büro und zu Hause
zwar im Durchschnitt wöchentlich 3,7 Stunden mit privatem Surfen am
Arbeitsplatz. Zu Hause seien sie allerdings durchschnittlich 5,9
Stunden die Woche für ihren Arbeitgeber online.
Die Studie
legt nahe, dass Firmen den persönlichen Gebrauch des Internets am
Arbeitsplatz nicht nur als unvermeidlich akzeptieren sollten, sondern
als positiv für das Unternehmen. Werde die private Nutzung des
Internets im Büro unterbunden, könne das zu einer geringeren
Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter führen.
Zuletzt geändert am 26.09.2005
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