Das Internet bietet viele Sicherheitsrisiken. Mit der Nutzung und
dem Versenden von Daten werden viele Informationen Preis gegeben, die
Aufschluss über den Nutzer geben und manipuliert werden können.
Einige Beispiele:
- Absenderangabe:
Verschickt jemand
von seinem Rechner aus ein Datenpaket, erscheint als Absender
automatisch eine so genannte IP-Adresse. Diese wird jedem
Internetnutzer bei der Versendung von Daten zugewiesen, sodass er
identifiziert werden kann. Es ist jedoch möglich, diese
Absenderangabe zu fälschen. Dadurch können Unbefugte Zugriff auf
Daten erreichen, die eigentlich nur dem korrekten Absender zugänglich
sein sollten.
- Persönlichkeitsprofile:
Werden
Nutzungsdaten statistisch ausgewertet, kann dies viel über den
Internetnutzer verraten, zum Beispiel über seine Surfgewohnheiten,
Interessenschwerpunkte oder Konsumverhalten. Er wird dadurch zum
"gläsernen Surfer".
- Cookies:
Mit Hilfe von Cookies
kann ein Anbieter Nutzungsdaten auf der Festplatte des Surfers
speichern und beim nächsten Besuch seiner Web-Site wieder einsammeln.
So erfährt er, wann und wie oft ein Surfer seine Seite besucht hat,
welche Lieblingsseiten er hat und an welchen Angeboten er interessiert
war.
- Datenklau:
Wer technisch versiert ist, kann
Kreditkartennummern oder Telebanking-Codes knacken. Die kriminelle
Energie im Netz steigt langsam, aber dafür stetig an. Je mehr
Menschen Zugang zu diesem Medium finden und je einfacher die Nutzung
wird, desto mehr Möglichkeiten werden entdeckt, die Datenflut für
kriminelle Zwecke zu missbrauchen.
Zuletzt geändert am 25.04.2006
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