Telearbeit Teil 1

Einleitung

Die technische Entwicklung macht es möglich: Telearbeit - arbeiten von zu Hause. Durch den Einsatz von EDV und Telekommunikation werden immer mehr Arbeitsplätze ausgelagert und in "Home Offices" umgewandelt. Dezentrale Arbeitsplätze entstehen, die sich ausschließlich oder zum Teil im privaten Wohnraum der Telearbeiter befinden.

Was sich auf den ersten Blick toll anhört, birgt auch Gefahren - sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitnehmer. Mehr tatsächliche und rechtliche Freiheiten des Arbeitnehmers stehen geringeren Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers gegenüber.

Die rechtliche Bewertung der Telearbeit erfolgt nach dem allgemeinen Arbeitsrecht. Allerdings besteht die Gefahr, in die Selbstständigkeit "abzurutschen". Teilweise muss sich eine angemessene Bewertung erst entwickeln, da neue Arbeitsformen auch neue Interessenlagen schaffen. Hierbei soll der Überblick in diesem Ratgeber helfen.

Im vorliegenden ersten Teil des Ratgebers wird explizit für den Bereich Telarbeit eine Abgrenzung zwischen Arbeitgeber und Selbstständigen vorgenommen und die sich daraus ergebenden weitreichenden Konsequenzen erläutert. Bei der Umstellung von betriebsinternen in Telearbeitsplätzen sind zahlreiche gesetzliche Normen zu beachten - welche das sind, verrät der Ratgeber. Außerdem werden wichtige Regelungen vorgegeben, die in einem Telearbeitsvertrag nicht fehlen sollten.
Der zweite Teil wendet sich den Haftungs- und steuerrechtlichen Fragen zu.

Zuletzt geändert am 30.04.2006

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