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Einspruch gegen einen Strafbefehl oder Bußgeldbescheid

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Haben Sie einen Strafbefehl oder einen Bußgeldbescheid erhalten? Möchten Sie sich gegen die Vorwürfe verteidigen?

Sofern dies der Fall ist, ist es zunächst erforderlich, dass Sie spätestens 14 Tage nach dem Zeitpunkt der Zustellung des Strafbefehls oder des Bußgeldbescheides gegen diesen Einspruch einlegen. Insofern sollten Sie sich umgehend mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzen.

Für die Berechnung der Einspruchsfrist ist der Zeitpunkt der Zustellung des Schriftstücks von entscheidender Bedeutung. Den Zeitpunkt der Zustellung können Sie zweifelsfrei der Anmerkung auf dem Zustellumschlag (gelber Umschlag) entnehmen. Sofern die Einspruchsfrist versäumt wird, ist es zwar gegebenenfalls möglich, Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand zu beantragen, jedoch erwächst der Strafbefehl ohne die Einlegung eines Einspruchs, mit Ablauf der Frist in Rechtskraft. Ab diesem Zeitpunkt entfaltet der Strafbefehl somit die gleiche Wirkung wie ein rechtskräftiges Urteil.

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Strafbefehlsverfahren um ein beschleunigtes Verfahren, mit welchem das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fälle von minderer Kriminalität sanktioniert. Das Strafbefehlsverfahren sieht keine mündliche Hauptverhandlung vor. Durch die Einlegung des Einspruchs wird die Rechtskraft des Strafbefehls zunächst gehemmt und sofern der Einspruch nicht zurückgenommen wird, ein Termin zur mündlichen Hauptverhandlung bestimmt.

Bei den sanktionierten Delikten handelt es sich üblicherweise um Fälle der einfachen Körperverletzung, der Trunkenheitsfahrt, einfacher Betäubungsmitteldelikte, des Diebstahls, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Sachbeschädigung, der Leistung Erschleichung, aber auch Unfälle der Beleidigung.

Üblicherweise wird im Strafbefehlsverfahren eine Geldstrafe verhängt, jedoch ist es ebenfalls möglich, dass auch eine Freiheitsstrafe, welche zur Bewährung ausgesetzt, verhängt wird.

Das Ziel meiner Verteidigung ist darauf gerichtet, Ihre Interessen kompetent, schnell und bestmöglich zu vertreten. Im Fokus sollte daher stets die Vermeidung einer Strafe stehen, wobei es nach den konkreten Umständen des Einzelfalls auch möglich sein, dass lediglich der Rechtsfolgenausspruch (die Strafe) durch eine kompetente Verteidigung gemildert werden kann.


Benötigte Informationen/​Dokumente:

Ich benötige von Ihnen:

1. Kopie des Strafbefehls / Bußgeldbescheides
2. Kopie des Zustellumschlages (gelber Umschlag)
3. Unterzeichnete Strafprozessvollmacht
4. Nähere Angaben zu Ihrer Person

Selbstverständlich können Sie mir alle erforderlichen Dokumente auch per E-Mail zukommen lassen. Die E-Mail richten Sie bitte an info@kanzlei-osthofen.com

Meine Strafprozessvollmacht finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
http://www.kanzlei-osthofen.com/dokumente/vollmachten/


Ablauf und Dauer:

1. Verteidigungsanzeige und Einspruchseinlegung gegen den Strafbefehl / Bußgeldbescheid

2. Einsichtnahme in die Ermittlungs- bzw. Verfahrensakte

3. Bereitstellung der digitalen Kopie der Akte zum Download

4. Terminierung eines persönlichen Gesprächs oder wahlweise schriftliche Stellungnahme

5. Berechnung der Tagessatzhöhe

Mithilfe den vorgenannten Tätigkeiten erhalten Sie einen Überblick über den Akteninhalt, sowie den tatsächlichen Tatvorwurf. Weiterhin ist es mir hierdurch möglich, die weiteren Erfolgsaussichten darzulegen.

Sofern es nach dem Inhalt der Ermittlungsakte notwendig sein sollte, den Einspruch zurückzunehmen, endet hiermit zunächst meine Tätigkeit für sie. Sollte es nach dem Akteninhalt erforderlich sein, den eingelegten Einspruch auch weiterhin aufrecht zu erhalten, erstelle ich Ihnen selbst verständlich gerne ein individuelles Angebot. In diesem Zusammenhang ist es selbstverständlich auch möglich eine Ratenzahlung über mein Honorar zu vereinbaren.

Im Falle einer weitergehenden Beauftragung werde ich Sie im Rahmen einer mündlichen Hauptverhandlung verteidigen. Bevor dies jedoch geschehen kann, ist es zu nächst notwendig gemeinsam mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie zu entwickeln.

Die Dauer meiner Tätigkeit hängt entscheidend von der Arbeitsbelastung des zuständigen Amtsgerichts ab. Dementsprechend kann die Dauer meiner Tätigkeit variieren. Üblicherweise wird eine Akteneinsicht innerhalb einer Zeitspanne von 2-6 Wochen gewährt. Anschließend kann die Terminierung eines Gesprächstermins bzw. die schriftliche Stellungnahme erfolgen.


Zahlungsmodalitäten:

Sie erhalten von mir eine Honorarrechnung per Post, welche eine zweiwöchige Zahlungsfrist enthält.

Die Zahlung ist wahlweise in bar oder per Banküberweisung möglich.

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

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            Rechtsanwalt Kai Schnabel (Kanzlei Am Alten Rathaus Osthofen) Rechtsanwalt Kai Schnabel