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3 Days to Kill – Abmahnung Waldorf Frommer – So reagieren Sie richtig  

Rechtstipp vom 29.07.2014
(7)
Rechtstipp vom 29.07.2014
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Die Rechtsanwälte Waldorf Frommer aus München mahnen im Auftrag der Universum Film GmbH die unerlaubte Verbreitung des Films „3 Days To Kill“ mit Kevin Costner ab.

Die Waldorf Frommer-Anwälte werfen den Betroffenen vor, den Film „3 Days To Kill“ in einer Internettauschbörse anderen Teilnehmern zum kostenlosen Download angeboten zu haben. Aufgrund dieser Urheberrechtsverletzung verlangen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von Schadensersatz in Höhe von insgesamt € 815,00.

Sind die Abmahnungen von Waldorf Frommer wegen „3 Days to Kill“ rechtens?

Die Abmahnschreiben für „3 Days to Kill“ suggerieren zwar, dass der jeweilige Anschlussinhaber in jedem Falle hafte. Dies ist jedoch falsch: Alleine die Tatsache, dass jemand anderen Personen seinen Internetanschluss zur Verfügung stellt, führt noch nicht zu einer sog. Störerhaftung. Hier müssen Pflichtverletzungen hinzukommen, die dem Anschlussinhaber vorgeworfen werden können.

Diese Abmahnungen sind daher oft ungerechtfertigt, da der Abgemahnte weder als Täter noch als Störer verantwortlich ist.

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hierzu ist eindeutig:

Sobald andere Personen den Internetanschluss mitnutzen, ist eine tatsächliche Vermutung für die Täterschaft des Anschlussinhabers nicht mehr begründet. Wenn also z. B. minderjährige oder volljährige Kinder den Internetanschluss mitnutzen, entfällt die Tätervermutung und somit der Schadensersatzanspruch.

Betroffene haften oft gar nicht

Betroffene sollten daher niemals eine modifizierte Unterlassungserklärung abzugeben, sondern vielmehr prüfen zu lassen, ob überhaupt ein Unterlassungsanspruch gegen sie besteht. Ist der Anschlussinhaber nicht Täter oder Störer der ihm vorgeworfenen Rechtsverletzung, entfällt die Haftung vollständig und der Abgemahnte muss weder eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben, noch etwas bezahlen.

Was Sie nun tun sollten

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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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