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3 in 1: Waldorf Frommer rügt gleich drei Filmwerke auf einmal wegen unerlaubten Filesharings

Rechtstipp vom 18.07.2012
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Rechtstipp vom 18.07.2012
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Erneut tritt die Münchner Kanzlei, die sich mittlerweile in der Abmahnbranche bereits einen Namen gemacht hat, für die Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft auf. In dem aktuellen Fall verteidigt sie die Rechte der Gesellschaft in gleich drei Filmen, „Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht 1", „Der Adler der neunten Legion" und „IRON MAN 2".

Das Abmahnschreiben:

Erneut liegt uns ein Waldorf Frommer Standard Abmahnschreiben vor. Das Schreiben unterscheidet sich nur in der Weise, dass dieses Mal von der Kanzlei gleich 3 Filmwerke abgemahnt werden. Vorgeworfen werden unserem Mandanten, die Filmtitel andern Nutzern zum Download angeboten zu haben. Diese öffentliche Zugänglichmachung, die den Rechteinhabern vorbehalten ist, ist gemäß § 19a UrhG rechtswidrig, genauso wie die mit dem Download, beziehungsweise Angebot, verbundene Vervielfältigung, gemäß § 16 UrhG. Eben für diese Rechtsverletzung wollen die Rechtinhaber nun Entschädigung.

Die Forderungen:

Die Forderungen, die die Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft nun über die gegnerischen Rechtsanwälte geltend macht, belaufen sich auf einen Gesamtbetrag von € 1.100,00, welcher sich aus den Kosten für den Ersatz des entstandenen Schadens und den Rechtsanwaltskosten zusammensetzt. Des Weiteren wird von unserem Mandanten die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung gefordert. Diese Erklärung und das damit verbundene Vergleichsangebot müssen spätestens innerhalb 3 Wochen eingehen. Bei Erfüllung der Forderungen könne von einem weiteren Vorgehen abgesehen werden.

Was nun?

Der Vorwurf und die damit verbundenen Forderungen sind bei derartigen Massenabmahnungen immer gleich oder zumindest ähnlich. Sie sind durchaus ernst zu nehmen, weshalb die Fristen nicht leichtfertig ignoriert werden sollten. Stattdessen ist es ratsam, sich seiner Rechte und Pflichten bewusst zu machen und gegebenenfalls Hilfe bei einem spezialisierten Anwalt zu suchen. Dieser kann Sie unterstützen, die Durchsetzbarkeit der Forderungen zu überprüfen und eventuell die ersten Schritte der Verteidigung einzuleiten. Nicht selten unterlaufen bei der Ermittlung der IP-Adressen Fehler oder die Forderungen an sich sind überhöht. Auch die vorformulierten Unterlassungserklärungen bergen Risiken, die im ersten Moment eventuell nicht ersichtlich sind. Auch bei der etwaigen Umformulierung kann Sie ein Anwalt unterstützen.

Zögern Sie also nicht uns zu kontaktieren. Wir werden gerne für Sie und die Verteidigung ihrer Rechte tätig. Nähere Informationen finden Sie unter www.rdp-law.de.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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