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12 Rechtstipps rund ums Heizen - zu kalt, zu alt, zu teuer

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12 Rechtstipps rund ums Heizen - zu kalt, zu alt, zu teuer
Die Heizung wirft viele rechtliche Fragen auf – auch wenn sie einwandfrei funktioniert.

Mit den kalten Nächten in dieser Woche hat die Heizperiode endgültig begonnen. Vielerorts fielen die Temperaturen unter Null. Eiskratzer und Winterjacke statt Eiswürfel und Sonnenschirm sind wieder angesagt. Vor allem die Heizung wird wieder zu einem Brennpunkt des täglichen Lebens. Hoffentlich, denn egal wer – Eigenheimbesitzer, Vermieter oder Mieter – keiner friert gern. Und ebenso gern zahlt keiner mehr als er muss, wenn die Heizkosten explodieren oder Leitungen gefrieren. Die folgenden Rechtstipps rund ums Heizen sollen in solchen Fällen und bei weiteren Heizproblemen darüber hinaus helfen.

Widerrufsrecht beim Online-Kauf von Heizöl

Verbraucher haben bei Online-Käufen ein Widerrufsrecht. Das gilt auch für den privaten Kauf von Heizöl, wie der BGH entschieden hat. Wer seine Kaufentscheidung ändern will, dem bietet der rechtzeitige Widerruf auch hier einen einfachen Ausweg aus dem Kaufvertrag. Weiterlesen …

Ausgleich beim Mitheizen leer stehender Wohnungen

Mieter müssen auch Heizkosten für leer stehende Wohnungen mittragen. Die Belastung muss allerdings im Rahmen bleiben. Der Bundesgerichtshof verlangt von Vermietern einen angemessen Interessenausgleich mit ihren Mietern. Weiterlesen …

Schadensersatz für aufgefrorene Wasserleitung

Auch in einem anderen Zusammenhang kann eine leer stehende, lediglich mit Frostwächtern beheizte Wohnung Ärger bereiten. Sollte die Wasserleitung dennoch unbemerkt auffrieren, droht ein teurer Wasserschaden, dessen Übernahme die Gebäudeversicherung verweigern kann. Versicherte sollten daher über den Frostwächter hinaus vorsorgen, indem sie Leitungen sperren und entleeren. Weiterlesen …

Hohe Heizkosten bilden noch keinen Mangel

Arbeitet die Heizung nicht effizient, müssen Mieter mitunter hohe Heizkosten dennoch in Kauf nehmen, wie der BGH entschied. Dieses Ärgernis droht jedenfalls dann, wenn die Heizungsanlage dem damaligen Stand der Technik entsprach und der Mieter das im Mietvertrag so akzeptiert hat. Weiterlesen …

Kein genereller Anspruch auf modernere Heizung

Mieter können von Vermietern nicht einfach den Einbau einer moderneren Heizung verlangen. Das würde den Entscheidungsspielraum des Vermieters zu stark einschränken, entschied ebenfalls der BGH. Ein solcher Anspruch kann sich aber aus einer entsprechenden Vereinbarung im Mietvertrag ergeben. Weiterlesen …

Haftung für ungünstige Heizleistung

Heizkosten sparen macht meistens Sinn. Wer aber meint auf einen ausreichend großen Heizkessel verzichten zu können, sollte nicht schlauer als der Heizungsinstallateur sein. Weist der Handwerker auf die damit verbundenen Folgen im Voraus hin, muss er die deshalb ungünstige Heizleistung nicht verantworten. Weiterlesen …

Entscheidender Zustand bei Modernisierung

Umgekehrt müssen Mieter Maßnahmen, die den Wohnwert verbessern oder Energie einsparen, dulden – so etwa die Ausstattung mit einer Gaszentralheizung anstelle alter Kohleöfen in den Zimmern. Doch von welchem Zustand ist auszugehen, wenn Mieter diese bereits zuvor durch eine Gasetagenheizung ausgetauscht haben? Für den BGH kommt es entscheidend auf die Zustimmung des Vermieters zu einer solchen baulichen Veränderung an. Die lag hier vor, sodass der Vermieter für die Modernisierung auf die zwischenzeitlich installierte Gasheizung anstelle der Kohleöfen abstellen musste. Weiterlesen …

Vermieter muss Heizöl nicht zum Bestpreis kaufen

Mieter können sich nicht auf das Wirtschaftlichkeitsgebot berufen, weil der Vermieter Heizöl nicht zum besten verfügbaren Preis eingekauft hat. Das ist erst der Fall, wenn ein Vermieter die Grenze zur Geldverschwendung überschreitet. Weiterlesen …

Schadenersatz für falsche Mängelanzeige

Schimmel ist oft, aber nicht zwangsläufig, Folge falsch belüfteter und beheizter Räume. Denn Grund dafür können auch Baumängel sein. Lassen sich diese nicht feststellen, muss ein Mieter die Kosten einer Überprüfung nicht tragen, wenn er dem Vermieter den Schimmel ordnungsgemäß als Mangel angezeigt hat. Weiterlesen …

Heizkörper gehören Wohnungseigentümer

Die Heizungsanlage besteht in der Regel aus Heizkessel, Heizungsregelung, Leitungen und Heizkörpern. Letztere gehören bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft nicht zwingend zum Gemeinschaftseigentum. Über Aussehen und Funktion der Heizkörper kann daher der jeweilige Wohnungseigentümer entscheiden – genauso wie natürlich auch über das Aufdrehen des Thermostats. Weiterlesen …

Unternehmer dank Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerke erzeugen neben Strom auch Wärme, die Betreiber für sich und andere nutzen können. Doch auch wer den selbst erzeugten Strom und die Heizenergie selbst verbraucht, muss darauf Umsatzsteuer zahlen. Als Grundlage dafür ist allerdings auf die (fiktiven) Einkaufskosten und nicht auf die Herstellungskosten abzustellen, wie der Bundesfinanzhof entschied. Weiterlesen …

Heizungskosten von der Steuer absetzen

Durch eine mögliche Steuerersparnis können Mieter der Nebenkostenabrechnung auch etwas Positives abgewinnen. Als haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich beispielsweise Kosten, die für Wartung und Kontrolle der Heizung anfallen, von der Einkommensteuer absetzen. Weiterlesen …

(GUE)

Foto : ©Fotolia.com/mekcar


Rechtstipp vom 13.10.2015

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