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Abgasskandal: Brandenburger OLG verurteilt Hersteller auf kompletten Kaufpreis

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Der Wind dreht sich, könnte man sagen:

Rechtsanwalt Torsten Schutte hatte die erste Klage gegen den Volkswagenkonzern am 08.01.2016 eingereicht. Trotz des heftigen Gegenwinds aus der Justiz, aus den Medien und anderen Kanzleivertretern, die eine sehr große Anzahl von geschädigten Kunden vertrat, hielt Rechtsanwalt Torsten Schutte damals und bis heute daran fest, dass unsere Mandanten den vollen Kaufpreisanspruch nebst Zinsen seit dem Kaufvertragsschluss und sämtlicher Aufwendungen erstattet bekommen müssen.

Dabei vertritt Rechtsanwalt Torsten Schutte die knallharte Linie, dass der manipulierende Hersteller zu keinem Zeitpunkt schützenswert sein kann.

Aus diesem Grund verbietet sich für den spezialisierten Fachanwalt für Verkehrsrecht (und vorliegend geht es ausschließlich um Verkehrsrecht!) auch nur ansatzweise eine Anrechnung der gefahrenen Kilometer, was sonst, insbesondere bei Rückabwicklungsfällen, üblich und richtig ist.

Die weit überwiegende Anzahl der deutschen Medien taten im Jahr 2015/2016 ihr übriges: Es wurde behauptet, der einzelne Verbraucher hätte keine Chance, auch nur einen Teil seines Geldes zurückzubekommen, ob von Händler oder Hersteller: Es war egal!

Selbst die Justiz war geschlossen der Auffassung (noch im gesamten Jahr 2016), dass keinerlei Ansprüche durchzusetzen waren. Ob aus Verjährung gegen den Händler oder sonst gegen den Hersteller, es gab für die betroffenen Fahrzeugbesitzer angeblich keine Möglichkeiten.

Erst im Jahre 2017 folgte das erste Urteil aus Hildesheim und dann Krefeld (oder andersherum), dass der Käufer nun doch Ansprüche hätte. In Krefeld hieß es, hinter diesem Urteil stünde die gesamte Behörde. 

Heute, 4,5 Jahre später, heißt es aus dem Brandenburger Oberlandesgericht (Urt. v. 07.02.2020 Az. 3 U 61/19), dass der volle Kaufpreis zurückzuzahlen sei.

schutte.legal rät weiterhin, Klage erheben und Ansprüche geltend machen. Der Wind dreht sich gerade gegen die Hersteller. 

Rechtsanwalt Schutte hat allein im Jahr 2019 ca. 70 Verhandlungstermine in ganz Deutschland selbst durchgeführt. Herr Schutte greift auf eine erhebliche Prozesserfahrung zurück. Die Kanzlei schutte.legal steht vor allem für persönliches Engagement in jedem Teilbereich des Prozesses.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht, Verkehrsrecht

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