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Abmahnung durch Fareds - „Hexenjagd“

Die Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (www.wvr-law.de/abmahnung-fareds) versendet Abmahnschreiben wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen an dem Film „Hexenjagd“.

Von den Rechtsanwälten von Fareds wird der Abgemahnte aufgefordert eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und einen Pauschalbetrag in Höhe von 750,00 Euro zu zahlen. Dieser setzt sich aus den Schadensersatz- und Aufwendungsersatzkosten zusammen.

Was wird dem Betroffenen vorgeworfen?

Der Anschlussinhaber soll den US-amerikanischen Film „Hexenjagd“ innerhalb eines Filesharing-Netzwerks getauscht haben. Viele der Betroffenen können sich diesen Vorwurf nicht erklären. Es ist jedoch zu beachten, dass durch das Herunterladen einer Datei innerhalb einer solchen Internet-Tauschbörse, den anderen Nutzern automatisch der Zugriff auf die Inhalte, die sich auf dem eigenen Rechner befinden, erlaubt wird. Dadurch wird das Werk illegal öffentlich zugänglich gemacht, da es an einer Einwilligung des Rechteinhabers fehlt.

Was tue ich am besten, wenn ich abgemahnt wurde?

Wenn auch Sie abgemahnt wurden, sollten Sie nicht in Panik ausbrechen. Vielmehr ist es empfehlenswert, einen im Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. Dieser kann Ihnen Auskunft über die bestehenden Verteidigungsmöglichkeiten geben und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Zudem kann er die beigefügte Unterlassungserklärung insoweit abändern, dass sie sich nur noch auf die nötigsten Angaben bezieht.

Ich habe selbst keine Urheberrechtsverletzung begangen, hafte ich trotzdem?

Die Abmahnung richtet sich stets an den Anschlussinhaber der zuvor ermittelten IP-Adresse, da die tatsächliche Vermutung besteht, dass dieser die Urheberrechtsverletzung begangen hat. Dies ist jedoch nicht notwendig der Fall und die Vermutung kann widerlegt werden.

Wenn Sie sich sicher sind, dass weder Sie noch ein Dritter, der den Anschluss nutzt, die Rechtsverletzung begangen hat, kann es sein, dass ein Fehler bei der Ermittlung Ihrer IP-Adresse aufgetreten ist. Im gerichtlichen Verfahren trägt der Rechteinhaber die Beweislast, dass die Zuordnung der IP-Adresse zum Anschlussinhaber korrekt war.

Soweit Sie nicht selbst, sondern ein volljähriges Familienmitglied die Urheberrechtsverletzung begangen hat, sind Sie grundsätzlich von der Haftung befreit. Vor einem Jahr hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass in einem solchen Fall, der Volljährige selbstverantwortlich haftet, es sei denn, der Anschlussinhaber hatte konkrete Anhaltspunkte für den Missbrauch und hat nichtsdestotrotz keine erforderlichen Maßnahmen ergriffen, die die Rechtsverletzung verhindert hätten (BGH, Urt. v. 08.01.2014, I ZR 169/12 „BearShare“).

Falls auch Sie von der Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wegen illegaler Verwertung des Films „Hexenjagd“ abgemahnt wurden, rufen Sie unser erfahrenes Team von Abmahnhelfer.de für ein kostenloses Erstgespräch an. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 030 965 35 854 oder indem Sie das Kontaktformular auf unserer Website ausfüllen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Abmahnhelfer.de Team!


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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