Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Abmahnung durch Kanzlei Schröder aus Kiel für Max Foreman "Prostitute Porn Tit Movie 2"

(9)

Sehr geehrte Leser,

ein dickes Kuvert im Briefkasten von der Kanzlei Schröder in Kiel hat Ihnen den Tag verdorben? Sie haben eine Abmahnung bestehend aus 9 Seiten bekommen, in der Sie aufgefordert werden, innerhalb von ein paar Tagen 750,-€ zu überweisen, eine mitgelieferte Unterlassungserklärung zu unterschreiben und innerhalb kürzester Frist zurückzuschicken?

Das ist eine Menge Geld für einen Film, den man mal eben downloaden wollte und es hieß doch „Gratis".

Das, was Ihnen vorgeworfen wird, ist auch nicht der Download sondern, dass Ihr Rechner beim Downloaden quasi zum Server mutiert ist, der einer unbegrenzten Anzahl von Menschen ermöglicht hat, den Film von Ihrem Rechner zu laden.

Für einen solchen Fall kommt eine Verantwortlichkeit als Täter oder als Störer in Frage. Ob Sie in diesem Sinne als Verantwortlicher in Frage kommen, können wir gerne in einem kurzen Telefonat klären, oder Sie schreiben mir eine kurze E-Mail, dann melde ich mich bei Ihnen.

Natürlich wollen Sie wissen, wie Sie sich am geschicktesten verhalten. Grundsätzlich kommt es da auf jeden Einzelfall gesondert an. Grundsätzlich gilt aber, dass man tunlichst die gesetzten Fristen beachten sollte. Gerne beantrage ich für Sie auch eine Fristverlängerung, dann können wir Ihren Fall und vor allem Ihre drängenden Fragen erschöpfend beantworten. Sofern man die gesetzte Frist verstreichen lässt, kann dies zum Erhalt einer einstweiligen Verfügung führen und dies gilt es zunächst zu vermeiden.

In vielen Fällen, in denen nicht auszuschließen ist, dass die Ihnen vorgeworfene Urheberrechtsverletzung über Ihren Internet-Anschluss begangen worden ist, ist es ratsam, eine sogenannte „modifizierte Unterlassungserklärung" abzugeben. In dieser Unterlassungserklärung ist darauf zu achten, dass man kein Schuldeingeständnis abgibt und wirklich nur verspricht, das zu unterlassen, was rechtlich geboten ist und was von Ihnen verlangt werden kann. Hier ist es wichtig dass man möglichst konkret formuliert. Die dem Abmahnschreiben angehängte vorformulierte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung wahrt nicht Ihre Interessen, sondern ist quasi ein „Schuldschein". Sie gestehen Ihre Schuld und Verantwortlichkeit ein und verpflichten sich zu einer Geldzahlung, die weder dem Grunde noch der Höhe nach gerechtfertigt sein muss.

Also vermeiden Sie die Abgabe einer solch weitreichenden Erklärung. Erst einmal unterschrieben und abgeschickt, haben Sie so gut wie keine Möglichkeit mehr, Ihre Zahlungsbereitschaft zu widerrufen.

Dank unserer Erfahrung und Ihrer konkreten Angaben besteht in vielen Fällen durchaus die Möglichkeit, die geltend gemachten Forderungen wenigstens teilweise abzuwehren und die geforderten Zahlungen je nach Einzelfall auf das gebotene Maß zu reduzieren.

Sollte Ihre wirtschaftliche Lage schlecht sein, besteht die Möglichkeit, beim örtlichen Amtsgericht einen Beratungsschein zu beantragen. Mit diesem Schein können Sie sich dann von einem spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen.

Sie sind verunsichert oder haben konkrete Fragen, dann melden Sie sich.

Bei Fragen fragen!

Ihr Max Jelinek

Rechtsanwalt & Mediator

0173 9590717 (dann haben Sie mich gleich direkt am Telefon)

office@imkki.de


Rechtstipp vom 09.09.2011

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Max Jelinek (Rechtsanwalt Max Jelinek Kanzlei Jelinek)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.