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Abmahnung RAe Sasse u. Partner für die WVG Medien GmbH wg. der TV-Serie „Walking Dead“

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Die Hamburger Anwälte Sasse und Partner mahnen im Auftrag der WVG Medien GmbH wegen des angeblichen illegalen Verbreitens urheberrechtlich geschützter Werke über einschlägige Anbieter wie eMule oder BitTorrent.

Vorliegend geht es um die beliebte TV-Serie „Walking Dead“, welche im Herbst 2014 in die fünfte Staffel gegangen ist.

Die Kanzlei Sasse und Partner verlangt:

1) Die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung

2) Die Zahlung eines Pauschalbetrages in Höhe von 800,00 €.

Die Art der Formulierungen in dem Schreiben lässt es so erscheinen, dass es keinen Weg an der Erfüllung der gegnerischen Ansprüche vorbei gibt.

Klar ist die Rechtslage jedoch keineswegs:

Beispielsweise hat kürzlich das Amtsgericht Köln darauf hingewiesen, dass man nicht mehr ohne weiteres von der Richtigkeit der Ermittlung der durch den Rechteinhaber vorgelegten IP-Adressen ausgehen kann.

Zwar reiche eine bloße Glaubhaftmachung im Auskunftsverfahren aus, jedoch müsse die tatsächliche Richtigkeit der Ermittlung z.B. durch Sachverständigengutachten oder Mehrfachermittlung im Hauptverfahren nachgewiesen werden, da die Fehlerquote bei der Ermittlung der richtigen Internetanschlüsse zu groß sei. (AG Köln, 22.10.2014, Az. 125 C 410/14).

Es ist also erkennbar, dass es lohnenswert ist, überprüfen zu lassen, ob der WVG Medien GmbH überhaupt die Ansprüche zustehen, d.h.:

1) Muss ich in meinem Fall eine Unterlassungserklärung abgeben?

2) Muss ich in meinem Fall die geforderte Zahlung leisten?

Beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Bleiben Sie ruhig,
  • die Abmahnung nicht ignorieren,
  • nicht in Kontakt mit der Kanzlei Sasse und Partner zu treten,
  • die beigefügte Unterlassungserklärung nicht zu unterzeichnen,
  • keine Zahlungen zu leisten und
  • sich vor Fristablauf anwaltlichen Rat einzuholen.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen, übermitteln Sie mir dazu bitte das Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax. Das erste Beratungsgespräch ist unverbindlich und kostenlos. Hier wird besprochen, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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