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Abmahnung RAe Waldorf Frommer für die Universum Film GmbH wegen dem Werk „Brick Mansions“

Die Universum Film GmbH lässt über die Münchener Anwaltskanzlei Waldorf Frommer Anschlussinhaber abmahnen, über deren Anschluss angeblich geschützte Filmwerke zum Download an Dritte angeboten wurde (Filesharing).

Aktuell geht es beispielsweise um das Filmwerk „Brick Mansions“, einen fränzösisch-kanadischen Actionfilm aus dem Jahre 2014.

Die Universum Film GmbH verlangt:

1.) die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie

2.) die Begleichung eines pauschalen Schadensersatzes von 600 € zzgl. 215 € als Aufwendungsersatz (Anwaltskosten), also insgesamt einen Betrag in Höhe von 815 €.

Beispielsweise wies das Amtsgericht München mit Urteil vom 31.10.2014 die Klage eines Rechteinhabers, welche durch die og. Kanzlei Waldorf Frommer vertreten wurde ab, da die Beklagte sich (als Anschlussinhaberin) mit dem Vortrag  zu einem der behaupteten Tatzeitpunkte nicht zuhause gewesen sei und der Anschluss außerdem auch noch von weiteren Familienmitgliedern genutzt, welche zu den Zeiten auch zuhause waren, entlasten konnte.

Das Gericht wies darauf hin, dass die Beklagte hiermit den Anforderungen der sekundären Darlegungslast gerecht wird (Az.: 264 C 23409/13).

Es kann daher sinn voll sein, prüfen zu lassen, ob die Ansprüche in der dargelegten Form auch bestehen und gegen diese vorzugehen.

Beachten Sie auch:

Den Schadenersatz müsste (neben den zu erstattenden Anwaltskosten) nur derjenige leisten, der das Werk auch tatsächlich in den o.g. Portalen angeboten hat.

Der sog. Störer (also z. B. der Anschlussinhaber) würde „nur“ wegen des geltend gemachten Aufwendungsersatzes (Anwaltskosten) belangt werden können.

Es zeigt sich oftmals, dass man bei richtiger Behandlung der Abmahnung den Zahlungsbetrag entweder reduzieren oder ggf. sogar die Zahlung gänzlich vermeiden kann.

Zu empfehlen ist:

  • nicht die knappe Frist ungenutzt verstreichen zu lassen,
  • keinen direkten Kontakt mit der Kanzlei Waldorf Frommer aufzunehmen,
  • nicht die beigefügte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen,
  • keine Zahlungen ohne vorherige Absprache zu leisten und
  • sich vor Ablauf der Frist anwaltlichen Rat einzuholen.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen, übermitteln Sie uns das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax.

Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird besprochen, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp vom 28.01.2015
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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