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Abmahnung RAe Waldorf Frommer für die Warner Bros. Entertainment GmbH wegen des Films „Hangover 3“

Die Münchener Kanzlei Waldorf Frommer spricht wieder im Auftrag der Warner Bros. Entertainment GmbH gegen Internetanschlussinhaber Abmahnungen aus, und zwar für das Anbieten urheberrechtlich geschützter Werke über Portale wie BitTorrent oder eMule (Filesharing).

Vorliegend handelt es sich um den Film „Hangover 3“, einer US-amerikanischen Filmkomödie aus dem Jahr 2013 und Fortsetzung des Films „Hangover 2“ aus dem Jahr 2011. Der Film ist der letzte Teil der Trilogie.

Folgendes wird in dem Abmahnschreiben verlangt:

1) Die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Eine vorgefertigte Erklärung liegt dem Schreiben bei.
2) Die Zahlung eines pauschalisierten „Vergleichsbetrages” in Höhe von 815,00 €.

Die Rechtslage ist nicht so klar auf Seiten des Abmahners, wie es auf dem ersten Blick erscheint.

Beispielsweise hat der Bundesgerichtshof in der sog. BearShare-Entscheidung bestätigt, dass der Anschlussinhaber nicht für das Filesharing volljähriger Familienmitglieder haften muss (BGH I ZR 169/12 – BearShare).

Soweit die Familienmitglieder noch nicht volljährig sind, kommt eine Haftung nur in Frage, wenn der Anschlussinhaber selbige nicht darüber belehrt hat, dass das Filesharing über seinen Anschluss zu unterbleiben habe. Den Beweis hierzu muss der Rechteinhaber erbringen (BGH, I ZR 74/12 – Morpheus).

Es ist auch wichtig, sich klar zu machen, dass auch bei nachweislich unterbliebener Belehrung, nur eine Haftung des Anschlussinhabers im Raum steht, wenn die unterbliebene Belehrung auch in „direktem Zusammenhang“ mit der Rechtsverletzung gestanden hat.

Nun ist wichtig:

1) Muss ich in meinem Einzelfall auch tatsächlich eine Unterlassungserklärung abgeben?
2) Hat der Gegner überhaupt einen Zahlungsanspruch gegen mich und wenn ja, in welcher Höhe?

Hüten Sie sich vor Standardvorlagen aus dem Internet, denn jeder Fall ist aufgrund zahlreicher Konstellationen und vielfältiger Rechtsprechung einzeln zu betrachten. Dieser Tatsache werden/können eben solche Vorlagen in keiner Weise gerecht werden.

Beachten Sie:

  • Ruhe bewahren!
  • nicht die Abmahnung ignorieren, nehmen Sie das Schreiben ernst!
  • nicht in Kontakt mit der Kanzlei Waldorf Frommer treten,
  • nichts ohne vorherige Absprache unterschreiben,
  • keine Zahlung veranlassen.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen:

Übermitteln Sie das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer

per E-Mail an hilfe@abmahnungsberater.de oder

per Fax an 030-88498451.

Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird eruiert, wie das für sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Mehr Informationen zu Abmahnungen im Internet unter www.abmahnungsberater.de

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp vom 28.05.2015
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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