Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Abmahnung RAe Waldorf Frommer i.A.d. Constantin Film Verleih GmbH wg. dem Filmwerk "Need for Speed"

Die Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer aus München versendet in Auftrag der Constantin Film Verleih GmbH Abmahnungen an Internetnutzer wegen der Benutzung und Teilnahme an einem Peer–to–Peer-Netzwerk (Filesharing).

Konkret geht es hier unter anderem um urheberrechtlich geschützte Werke, wie z. B. den US-amerikanischen Actionfilm "Need for Speed", welcher angeblich weltweit Dritten zum illegalen Download öffentlich zur Verfügung gestellt worden sei.

Waldorf Frommer begehrt neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung (eine vorgefertigte Unterlassungserklärung ist beigefügt) innerhalb einer kurzen Frist auch die Zahlung eines pauschalen Schadensersatzes vom 600 € zuzüglich weiterer 215 € als Erstattung entstandener Anwaltskosten, also insgesamt einen Betrag in Höhe von 815 €.

Meist liegt die Sach- und Rechtslage nicht so klar auf Seiten des Rechteinhabers, wie in der Abmahnung behauptet wird. Es lohnt daher, sich gegen eine solche Abmahnung zur Wehr zu setzen.

Ob überhaupt bzw. in welchen Umfang ein etwaiger Anspruch des Rechteinhabers besteht, sollte stets individuell geprüft werden.

Allgemein gilt:

Den o. g. Schadenersatz muss nur der tatsächliche Täter leisten (also z. B. derjenige der auch wirklich das Werk geuploadet hat).

Der sog. Störer (also z. B. der Anschlussinhaber) würde allenfalls wegen des geltend gemachten Aufwendungsersatzes (Anwaltskosten) in Haftung genommen werden können.

Diese Umstände sollten unbedingt anwaltlich geprüft werden.

Die Praxis hat gezeigt, dass man bei sachgerechter Handhabung der Abmahnung den verlangten Betrag entweder reduzieren oder ggf. sogar die Zahlung gänzlich abwenden kann.

Es ist daher zu empfehlen:

  • die Frist nicht zu ignorieren,
  • keinen eigenen Kontakt zur Kanzlei Waldorf Frommer aufzunehmen,
  • die der Abmahnung beigefügte Unterlassungserklärung nicht zu unterschreiben,
  • keine Zahlungen ohne Absprache vorzunehmen und
  • sich vor Fristablauf anwaltlichen Rat einzuholen.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen, übermitteln Sie dazu das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax.

Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird eruiert, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Rechtsanwalt Sascha Tawil

 

Rechtstipp vom 21.10.2014
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Sascha Tawil (Kanzlei Tawil)