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Abmahnung Sasse und Partner wg. „Walking Dead Staffel 5“ iAd WVG Medien

Rechtstipp vom 27.05.2015
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Rechtstipp vom 27.05.2015
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Die Kanzlei Sasse und Partner versendet im Auftrag der WVG Medien GmbH Abmahnschreiben an Anschlussinhaber für das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Werken über Tauschportale wie z. B. BitTorrent oder eMule.

Vorliegend geht es hier um die allseits beliebte TV-Serie „Walking Dead“ von Frank Darabont, welche im letzten Herbst in die fünfte Staffel gegangen ist.

Sasse und Partner verlangt:

1) Die Abgabe einer Unterlassungserklärung

2) Die Zahlung eines pauschalisierten Vergleichsbetrages von 800,00 €

Auf den ersten Blick scheint die Rechtslage eindeutig gegen den Abgemahnten zu sprechen. Dem ist aber nicht so.

Beispielsweise hat der Bundesgerichtshof in der sog. BearShare-Entscheidung bestätigt, dass der Anschlussinhaber nicht für das Filesharing volljähriger Familienmitglieder haften muss (BGH I ZR 169/12 – BearShare).

Soweit die Familienmitglieder noch nicht volljährig sind, kommt eine Haftung nur in Frage, wenn der Anschlussinhaber selbige nicht darüber belehrt hat, dass das Filesharing über seinen Anschluss zu unterbleiben habe. Den Beweis hierzu muss der Rechteinhaber erbringen. (BGH, I ZR 74/12 – Morpheus).

Es ist auch wichtig, sich klar zu machen, dass auch bei nachweislich unterbliebener Belehrung nur eine Haftung des Anschlussinhabers im Raum steht, wenn die unterbliebene Belehrung auch in „direktem Zusammenhang“ mit der Rechtsverletzung gestanden hat.

Wichtig sind folgende Fragen:

1) Muss ich in meinem Fall eine Unterlassungserklärung abgeben?

2) Muss ich in meinem Fall die geforderte Zahlung leisten?

Nutzen Sie keine Standardvorlagen aus dem Internet, denn jeder Fall ist aufgrund zahlreicher Konstellationen und vielfältiger Rechtsprechung einzeln zu betrachten. Dieser Tatsache werden/können eben solche Vorlagen in keiner Weise gerecht werden.

Beachten Sie:

Bleiben sie ruhig!

Nicht die kurzen Fristen verstreichen lassen.

Nicht selbst in Kontakt mit der Kanzlei Sasse und Partner treten.

Keine Unterlassungserklärung (insbesondere keine Standardvorlagen aus dem Internet) unterzeichnen.

Keine Zahlungen leisten.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen:

Übermitteln Sie das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer

per E-Mail an hilfe@abmahnungsberater.de oder

per Fax an 030-88498451.

Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird eruiert, wie das für sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Mehr Informationen zu Abmahnungen im Internet unter www.abmahnungsberater.de

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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