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Abmahnung von der C-Law GbR wegen des Films Sightseers

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Die Hamburger Rechtsanwaltskanzlei „C-Law GbR" mahnt aktuell (stand: 13.11.13) Internetanschlussinhaber wegen vermeintliche Urheberrechtsverletzungen an dem Spielfilm „Sightseers" des Regensburger Rechteinhabers „MFA + Filmdistribution e.K." ab. Dies geht aus Abmahnungen hervor, die dem Team von Abmahnhelfer.de von Mandaten zur rechtlichen Prüfung vorgelegt worden sind.

In dem Schreiben mahnt die Rechtsanwaltskanzlei den angeschriebenen Anschlussinhaber wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen an dem Filmwerk - durch die Nutzung sogenannter Filesharing-Börsen - ab. Dabei sei das Filmwerk, das ein urheberrechtlich geschütztes Werk sei, nicht nur heruntergeladen worden, sondern durch das Herunterladen zeitgleich anderen Börsennutzern „öffentlich zugänglich" gemacht worden.

Wie sollten Sie reagieren:

1.    Ruhe bewahren.

2.    Zunächst nichts überweisen.

3.    Keine vorgegebene Unterlassungserklärung oder Vergleichsangebote annehmen.

4.    Abmahnung durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen.

Oftmals erleben wir, dass Mandaten vorschnell die geforderten Beträge überweisen und sich hiervon eine Erleichterung erhoffen. Meist liegt hierin ein Trugschluss. Wir raten daher eindringlich davon ab, vorschnell irgendwelche Beträge zu überweisen, oder ungeprüft Unterlassungserklärungen abzugeben.

Zunächst müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass gegen Sie als Anschlussinhaber zwei unterschiedliche Ansprüche geltend gemacht werden: Der Schadenersatzanspruch und der Unterlassungsanspruch. Grundsätzlich haftet der Anschlussinhaber über die sogenannte Störerhaftung für alle Rechtsverletzungen, die über seinen Anschluss begangen werden auf Unterlassung. Aber diese kann ausgeschlossen sein, wenn der Anschlussinhaber bestimmte Prüf- und Aufsichtspflichten eingehalten hat. Welche genau dies sind, kann nur eine genaue Prüfung des Einzelfalls ergeben. Beispielsweise ist die Haftung für das Verhalten von Kindern schon bei Einhaltung recht geringer Anforderungen ausgeschlossen. Weitere Hintergrundinformationen finden sich auf unserer FAQ-Seite.

Auf Schadenersatz haftet grundsätzlich nur der Täter der Urheberrechtsverletzung, also derjenige, der die Filesharingaktivitäten durch eigenes Handeln in Gang gesetzt hat. Nach der Rechtsprechung wird vermutet, dass dies der Anschlussinhaber war. Allerdings stellt die Rechtsprechung geringe Anforderungen an die Erschütterung dieser Vermutung, so dass schon die plausible Behauptung, der Anschlussinhaber kann gar nicht Täter gewesen sein, die Schadenersatzpflicht ausräumen könnte.

Wie Sie sehen, bestehen eine breite Palette an Möglichkeiten, der vorliegenden Abmahnung entgegenzutreten.

Das Team von Abmahnhelfer.de bietet Ihnen ein kostenloses Erstgespräch (Rufnummer: 0800 866 22 66) an, in dem ein Rechtsanwalt mit Ihnen genaue Konstellation in Ihrem Fall mit Ihnen gemeinsam durchgeht und mögliche Verteidigungsmöglichkeiten aufzeigt. So dann erhalten Sie ein unverbindliches Angebot, das Sie durch die Zusendung der Abmahnung (E-Mail usw.) annehmen können. Durch einheitliche Pauschaltarife sind wir in der Lage, unsere Leistungen zu sehr fairen Konditionen anzubieten.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Ihr Abmahnhelfer.de-Team.


Rechtstipp vom 14.11.2013
aus den Rechtsgebieten IT-Recht, Urheberrecht & Medienrecht

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