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Abmahnung von Sasse & Partner i.A.d. WVG Medien wegen der Serie "The Walking Dead - Staffel 5"

Die Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Sasse und Partner versendet in Auftrag der WVG Medien GmbH Abmahnungen an Internetnutzer wegen der angeblichen Nutzung eines Peer-to-Peer-Netzwerks (Filesharing).

Konkret geht es hier um Folgen der beliebten US-Amerikanischen Serie „The Walking Dead“, welche kürzlich in die fünfte Staffel gegangen ist. Einzelne Episoden sollen weltweit Dritten zum Download öffentlich zur Verfügung gestellt worden sein, so die Abmahner.

Die Abmahner verlangen neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung binnen einer knappen Frist auch die Zahlung eines pauschalisierten „Vergleichsbetrags“, welcher sich aus Schadensersatz und Aufwendungsersatz (entstandene Anwaltskosten) zusammensetzt. Insgesamt werden 800,00 € verlangt.

Wichtig zu wissen ist, dass die Rechtslage nicht so eindeutig auf Seiten des Rechteinhabers liegt, wie es in der Abmahnung gerne dargestellt wird. Ein Vorgehen gegen eine derartige Abmahnung kann sich daher lohnen.

Die Frage, ob überhaupt bzw. in welchem Umfang ein Anspruch der WVG Medien GmbH besteht, sollte stets individuell erörtert werden.

Zu beachten ist: Den benannten Schadenersatz (neben dem Aufwendungsersatz) muss nur der tatsächliche Täter leisten (also z. B. derjenige, der auch wirklich das Werk geuploadet hat). Der sog. Störer (also z. B. der Anschlussinhaber) würde allenfalls wegen des geltend gemachten Aufwendungsersatzes (Anwaltskosten) in Haftung genommen werden können.

Diese Umstände sollten unbedingt anwaltlich geprüft werden. Es hat sich gezeigt, dass man bei richtiger Handhabung der Abmahnung den verlangten Betrag entweder reduzieren oder ggf. sogar die Zahlung gänzlich abwenden kann.

Zu empfehlen ist:

  • die Frist einzuhalten,
  • nicht selbst Kontakt zur Kanzlei Sasse und Partner aufzunehmen,
  • keine Unterlassungserklärung ohne anwaltlichen Rat zu unterschreiben,
  • keine Zahlungen ohne vorherige Absprache zu leisten und
  • sich vor Fristablauf anwaltlichen Rat einzuholen.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen, übermitteln Sie dazu das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax. Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird eruiert, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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