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Abmahnung von Waldorf Frommer wegen „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ – bundesweite Hilfe!

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Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ erhalten? Das sollten Sie wissen

Haben auch Sie eine Abmahnung der Münchner Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer wegen illegalen Downloads (Filesharing) aufgrund des Vorwurfs einer Urheberrechtsverletzung erhalten? Dann kontaktieren Sie mich. Ich verfüge über jahrelange Erfahrung im Umgang mit Waldorf-Frommer-Abmahnungen und vertrete Sie bundesweit.

Was ist Gegenstand der Waldorf-Frommer-Abmahnung?

Waldorf Frommer wirft den Abgemahnten vor, in einer Tauschbörse im Internet das urheberrechtlich geschützte Werk „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ öffentlich zugänglich gemacht und zum illegalen Download angeboten zu haben. Hierin ist ein Urheberrechtsverstoß zu sehen. Der abgemahnte Anschlussinhaber wird zunächst als Täter vermutet, da Waldorf Frommer keine anderen Anhaltspunkte hat.

Waldorf Frommer verlangt von den abgemahnten Anschlussinhabern die folgenden Dinge:

  1. Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
  2. Zahlung von Schadensersatz
  3. Erstattung der außergerichtlichen Rechtsanwaltsgebühren

Sind die Forderungen von Waldorf Frommer berechtigt?

Ob die Forderungen in Gänze oder teilweise berechtigt sind, hängt vom Einzelfall ab. So ist etwa für die Frage, ob Schadensersatzansprüche gegen die Abgemahnten bestehen, entscheidend, ob der Abgemahnte selbst als so genannter Täter die Urheberrechtsverletzung begangen hat oder ob er konkret darlegen kann, dass jemand anderes als Täter der Urheberrechtsverletzung infrage kommt. Denn nur der Täter wäre verpflichtet Schadensersatz zu zahlen. Die Rechtsprechung verlangt hierzu, dass der abgemahnte Anschlussinhaber konkret und nachvollziehbar darlegen muss und gegebenenfalls auch beweisen muss, dass es zur Tatzeit einen anderen möglichen Täter gab, welcher die Urheberrechtsverletzung hätte begehen können.

Man spricht im Juristischen von einer sogenannten sekundären Darlegungslast, welche die Rechtsprechung dem abgemahnten Anschlussinhaber aufbürdet, da der Rechteinhaber nicht in die Räume des Anschlussinhabers hineinschauen und somit ad hoc nicht beweisen kann, wer die Tat letztlich begangen hat. Im Rahmen der sekundären Darlegungslast reicht es nicht aus, dass der Abgemahnte vorträgt, er habe die Tat nicht begangen, weil er zur Tatzeit nicht zu Hause war. Erforderlich ist vielmehr, dass eine Alternativperson benannt wird, welche Zugang zum Internetanschluss hatte, als die Tat begangen wurde.

Haftung für Urheberrechtsverletzungen Dritter nur in bestimmten Fällen

Hinsichtlich der Frage, ob ein Unterlassungsanspruch, welcher den Abgemahnten zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verpflichtet, besteht, ist es ohne Belang, ob der abgemahnte Anschlussinhaber die Tat selbst begangen hat oder ob er gegen Belehrungs- und Überprüfungspflichten in Bezug auf Personen, welche seinen Anschluss nutzen durften, verletzt hat. Man spricht im Falle der Haftung für Rechtsverletzungen Dritter über den eigenen Internetanschluss von der sogenannten Störerhaftung. Diese wird mittlerweile durch die Rechtsprechung äußerst restriktiv angewendet.

Die Tendenz der Gerichte geht immer mehr dahin, den Anschlussinhaber hinsichtlich etwaiger Prüfungs- und Belehrungspflichten zu entlasten und die Störerhaftung zu entschärfen. Die jüngere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geht dahin, dass eine Störerhaftung für volljährige Gäste und Familienangehörige nicht besteht, wenn es keinen Anlass dazu gab, diese Personen vorab darüber zu belehren, keine Urheberrechtsverstöße über den Internetanschluss zu begehen, etwa weil die Personen im Vorfeld schon einmal wegen derartiger Verstöße in Erscheinung getreten sind. Bei Kindern, welche noch nicht die notwendige Verstandesreife aufweisen, sind Anschlussinhaber jedoch weiterhin verpflichtet, die Kinder ausreichend zu belehren und zu überwachen, um eine Störerhaftung zu vermeiden. Im Ergebnis müssen Unterlassungsansprüche nur dann abgegeben werden, wenn der abgemahnte Anschlussinhaber als Täter oder so genannter Störer zu qualifizieren ist.

Wie sollte auf eine Waldorf-Frommer-Abmahnung richtig reagiert werden?

  1. Ruhe bewahren!
  2. Keinesfalls ungeprüft die vorformulierte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung von Waldorf Frommer unterzeichnen und nicht die geforderte Schadensersatzsumme zahlen.
  3. Die von Waldorf Frommer gesetzte Frist dringend beachten und nicht ignorieren.
  4. Innerhalb der gesetzten Frist einen auf das Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt mit der Überprüfung der Abmahnung beauftragen.

Ihre Vorteile durch meine Tätigkeit

  • Kostenlose telefonische Ersteinschätzung!
  • Schnelle Bearbeitung
  • Umfangreiche Erfahrung mit Abmahnungen
  • Effektive Vorgehensweise
  • Fairer Pauschalpreis

Haben auch Sie eine urheberrechtliche Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer oder anderen Rechtsanwälten wegen Filesharings erhalten, kontaktieren Sie mich gern telefonisch oder per E-Mail. Lassen Sie mir Ihre Abmahnung per E-Mail zukommen. Ich rufe Sie zurück und erteile Ihnen zunächst eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Fall. Ich vertrete Sie bundesweit.


Rechtstipp vom 19.10.2016
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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