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Abmahnung Waldorf Frommer iAd.Twentieth Century Fox wegen "Planet der Affen- Revolution"

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Waldorf Frommer versendet im Auftrag der Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH Schreiben an Internetanschlussinhaber für die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken über Portale wie z. B. BitTorrent oder eMule.

Hier geht es beispielsweise um das Werk „Planet der Affen -Revolution”, einen US-amerikanischen Science-Fiction-Film von Regisseur Matt Reeves aus dem Jahr 2014.

Die Kanzlei verlangt im Namen des Rechteinhabers:

1) Die Abgabe einer Unterlassungserklärung.

2) Die Zahlung eines pauschalisierten Vergleichsbetrages von 815,00 €.

Man könnte meinen – anhand der Ausführungen in der Abmahnung –, dass die Rechtslage für den Betroffenen ausweglos sei. Dem ist aber nicht so.

Beispielsweise hat das Amtsgericht Köln darauf hingewiesen, dass man nicht mehr ohne weiteres von der Richtigkeit der Ermittlung der durch den Rechteinhaber vorgelegten IP-Adressen ausgehen kann.

Zwar reiche eine bloße Glaubhaftmachung im Auskunftsverfahren aus, jedoch müsse die tatsächliche Richtigkeit der Ermittlung z. B. durch Sachverständigengutachten oder Mehrfachermittlung im Hauptverfahren nachgewiesen werden, da die Fehlerquote bei der Ermittlung der richtigen Internetanschlüsse zu groß sei. (AG Köln, 22.10.2014, Az. 125 C 410/14).

Zu prüfen für jeden individuellen Fall:

1) Ist eine Unterlassungserklärung in meinem Fall überhaupt abzugeben?

2) Ist in meinem Fall die geforderte Zahlung zu leisten?

Hüten Sie sich vor Standardvorlagen aus dem Internet, denn jeder Fall ist aufgrund zahlreicher Konstellationen und vielfältiger Rechtsprechung einzeln zu betrachten. Dieser Tatsache werden/können eben solche Vorlagen in keinster Weise gerecht werden.

Beachten Sie:

  • Bleiben sie ruhig!
  • Nicht die Frist verstreichen lassen.
  • Nicht in Kontakt mit der Kanzlei Waldorf Frommer treten.
  • Keine Unterlassungserklärung (insbesondere keine Standardvorlagen aus dem Internet) unterzeichnen.
  • Keine Zahlungen leisten.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen, übermitteln Sie mir dazu das Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax. Das erste Beratungsgespräch ist unverbindlich und kostenlos. Hier wird besprochen, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp vom 13.04.2015
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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