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Abmahnung Waldorf Frommer wegen des Films „Wir sind die Millers“ für die Warner Bros.

Nicht nur an den Kinokassen erfreute sich die US-amerikanische Filmkomödie „Wir sind die Millers“ einiger Beliebtheit. Der Film des Regisseurs Rawson Marshall Thurber wird auch gerne von Filesharing-Netzwerken im Internet heruntergeladen.

So verwundert es nicht, dass die Münchener Anwaltskanzlei Waldorf Frommer von der Firma Warner Bros. Entertainment GmbH mit der Verfolgung dieser Urheberrechtsverletzungen beauftragt wurde und all jene abmahnt, über deren Internetanschluss der Film heruntergeladen wurde.

Wie bei Tauschbörsen üblich, findet neben dem Download gleichzeitig ein Upload statt, mit welchem der Film ohne Berücksichtigung von Urheberrechten Dritten zur Verfügung gestellt wird.

Verlangt wird von den Empfängern der Abmahnungen, den Film von der Festplatte zu löschen, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und als Vergleichsangebot formuliert die Zahlung eines pauschalierten Schadensersatzes und der Erstattung der Rechtsverfolgungskosten in Höhe von insgesamt 815 €.

Nur selten ist die Sach- und Rechtslage so eindeutig, wie in der Abmahnung beschrieben. Regelmäßig lohnt es sich daher, sich gegen solche Abmahnungen zur Wehr zu setzen.

Bei jeglicher Art von Unterlassungserklärung ist es wichtig, fachlich prüfen zu lassen, ob überhaupt eine derartige Erklärung abzugeben ist. Dies ist im Regelfall nur der Fall, wenn der Anschlussinhaber tatsächlich selbst den Upload vorgenommen hat (Täterhaftung) oder der Anschlussinhaber für Mitnutzer (Familienmitglieder, Besucher, Kinder, Verwandte oder WG-Mitbewohner) haften (Störerhaftung). Dies ist oftmals nicht der Fall. Aufgrund der vielen Konstellationen ist anwaltlicher Rat unbedingt zu empfehlen.

Beachten Sie:

  • Bleiben Sie ruhig!
  • Nicht die kurzen Fristen verstreichen lassen.
  • Nicht selbst in Kontakt mit der Kanzlei Waldorf Frommer treten.
  • Keine Unterlassungserklärung (insbesondere keine Standardvorlagen aus dem Internet) unterzeichnen.
  • Keine Zahlungen leisten.

Um die geltend gemachten Ansprüche zu prüfen:

Übermitteln Sie das vollständige Abmahnschreiben zusammen mit Ihrer Telefonnummer per E-Mail oder per Fax. Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos. Hier wird eruiert, wie das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Mehr Informationen zu Abmahnungen finden Sie im Internet auf unserer Homepage.

Rechtsanwalt Sascha Tawil


Rechtstipp vom 02.03.2016
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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