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Abmahnung wegen Urheberrechteverletzungen der RAe. Nümann Lang; Waldorf Frommer; Rasch; Fareds?

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Viele Abmahnopfer haben sich in der letzten Woche wieder bei uns gemeldet. Sie wollten wissen was sie mit der erhaltenen Abmahnung machen sollen, unterschreiben sollen, den Betrag oder einen Teilbetrag zahlen sollen?!?.Viele wollten auch nur verstehen, was ihnen eigentlich vorgeworfen wird.

Derzeit wieder führend die Abmahnkanzleien Nümann Lang aus Karlsruhe, Waldorf Frommer aus München, sowie die Hamburger Fraktion bestehend aus der Rechtsanwaltsgesellschaft Fareds sowie der RA. Rasch und Kollegen.

Die Karlsruher Kollegen mahnten neben David Vogt auch für Zooland Music und Styleheads Gesellschaft für Entertainment mbH ab.

Fareds mahnt für Titel von Monrose und derzeit verstärkt für die Fa. MIG Film Gmbh ab.

Die Kollegen aus München von Walldorf Frommer machen die vermeintlichen Rechte der Constantin Film Verleih GmbH und Tele München geltend.

Rae. Rasch vertreten wie eh und je überwiegend die Großen des Musikbusiness, allen voran die Universal Music Group und deren Künstler.

Allen Abmahnschreiben gemeinsam ist, dass den abgemahnten Menschen auf z. T mehr als 20 Seiten erklärt wird warum Sie für die geltend gemachte Urheberrechtsverletzung verantwortlich sind und warum das von den Rechtsanwälten geforderte Geld noch ein Entgegenkommen darstellt. Die Schreiben sind gespickt mit Zitaten aus Gerichtsurteilen wobei insgesamt der Eindruck bleibt.

„Oje! Keine Chance alles haarklein ermittelt - jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung - schnell unterschreiben und weg damit....”

Richtig ist, man sollte das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Sofern man nicht innerhalb der vorgegebenen Frist reagiert, haben die Abmahnanwälte die Möglichkeit eine einstweilige Verfügung bei einem Richter zu beantragen. Hierbei wird der Richter ersucht eine vorläufige Entscheidung zu fällen, wonach die Abgemahnten verpflichtet werden eine Unterlassungserklärung abzugeben. Dem Richter liegt für seine Entscheidung dann nur die Version der Interessenvertreter der Urheberberechtigten vor. Dieses Verfahren ist sehr kostenintensiv und muss im Zweifel von Ihnen bezahlen werden - dies sollte tunlichst vermieden werden.

In vielen Fällen, in denen nicht auszuschließen ist, dass die Ihnen vorgeworfene Urheberrechtsverletzung über Ihren Internet-Anschluss begangen worden ist, ist es ratsam eine sogenannte „modifizierte Unterlassungserklärung" abzugeben. In dieser Unterlassungserklärung ist darauf zu achten, dass man kein Schuldeingeständnis abgibt und wirklich nur konkret das verspricht zu unterlassen was rechtlich geboten ist und was von Ihnen verlangt werden kann.

Die mitgelieferten, von den Abmahnanwälten vorformulierten, Unterlassungserklärungen sind für Sie nicht interessengerecht und sollten daher nicht unterschrieben und zurückgeschickt werden. Im Zweifel geben Sie damit eine Schuldeingeständnis ab und verpflichten sich zudem zur Zahlung von Schadensersatzansprüchen, die gegebenen falls gar nicht bestehen. Eine Unterschrift unter ein solches Formular ist wie ein Schuldschein zu verstehen, der eine eigene Anspruchsgrundlage darstellt, unabhängig davon ob Sie tatsächlich für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich gemacht werden könnten.

Um eine kurze Ersteinschätzung Ihres Falles oder erste drängende Fragen beantwortet zu bekommen, können Sie uns auch gerne kurz anrufen oder eine E-mail schicken. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf www.echt-ungerecht.de. Oder auf Facebook echt.ungerecht wo sich auch andere Betroffene austauschen und Sie weitere Tipps im Umgang mit Abmahnungen von uns finden und erhalten.

Dank unserer Erfahrung und Ihrer Angaben besteht in vielen Fällen durchaus die Möglichkeit die geltend gemachten Forderungen wenigstens teilweise abzuwehren und die geforderten Zahlungen je nach Einzelfall auf das gebotene Maß zu reduzieren. Die Ausgangslage im Einzelfall ist oft nicht so düster wie es Ihnen das Abmahnschreiben vorgaukelt.

Bei Fragen fragen

Ihr Max Jelinek

Rechtsanwalt & Mediator

08075 9140608

0173 9590717

hilfe@echt-ungerecht.de

www.echt-ungerecht.de


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten IT-Recht, Markenrecht, Urheberrecht & Medienrecht

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