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ACI Dubai Fonds: ACI Alternative Capital Invest wegen Prospektfehler verurteilt

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Erstbewertung durch telefonische Kontaktaufnahme (07 11 /2 17 235-0) oder Kontaktaufnahme per E-Mail (info@kanzlei-eser.de) möglich!

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat mit sechs Urteilen den Anlegern des ACI-Fonds VII Recht 

gegeben und die Prospektverantwortlichen zu 200.000 Euro Schadensersatz verurteilt, z.B. Az. I- 34 U 221/12.  Hierüber berichtete auch Stiftung Finanztest in seiner aktuellen Ausgabe im März 2014. 

Die ACI Alternative Capital Invest Unternehmensgruppe (Gütersloh, Dubai) hat seit dem Jahr 2004 insgesamt sieben Immobilienfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 600 Millionen Euro initiiert, an denen sich mehr als 8.000 Anleger als Kommanditisten beteiligt haben. 

Die Anleger beteiligten sich dabei an verschiedenen Immobilienprojekten in Dubai. Bei dem ersten im April 2005 von diesem Initiator vollständig platzierten Fonds handelt es sich um die Alternative Capital Invest GmbH & Co. Dubai Lake Tower KG mit einem Eigenkapital von mehr als 10 Mio. Euro und einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 60 Mio. Euro, die in das Immobilienprojekt "Dubai Star" in den Jumeirah Lakes investiert hatte. Nachdem dieses Projekt bereits Mitte 2005 vollständig veräußert werden konnte, wurde der Fonds im Jahre 2007 aufgelöst. Es folgten weitere Beteiligungen. Allerdings mussten bereits vier der sieben Immobilienfonds Insolvenz beantragen. Die Anleger gingen dabei mangels Masse leer aus. 

Das Gericht befand den Prospekt der Fondsgesellschaft für fehlerhaft. Deshalb müssen nun die Unternehmensverantwortlichen und die Treuhänderin DMI Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH nach den Grundsätzen der zivilrechtlichen Prospekthaftung den klagenden Anlegern Schadensersatz leisten. 

Zusätzlich ermittelt aktuell die Staatsanwaltschaft in Bielefeld gegen Unternehmensverantwortliche und wirft ihnen Untreue in 109 Fällen vor. Der Ausgang des Ermittlungsverfahrens bleibt abzuwarten. 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser empfiehlt allen geschädigten Anlegern sich zeitnah von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt beraten zu lassen und ggf. verjährungsunterbrechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Anleger sollten das steigende Risiko der Verjährung nicht hinnehmen und diesbezüglich zeitnahe Gegenmaßnahmen ergreifen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen (auf www.kanzlei-eser.de) besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er nebenberuflich im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).


Rechtstipp vom 21.02.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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