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Airbnb nennt seine Vermieter in Deutschland dem Finanzamt

  • 1 Minute Lesezeit
Airbnb nennt seine Vermieter in Deutschland dem Finanzamt

Vor der Corona-Pandemie haben zahlreiche Menschen insbesondere in deutschen Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Köln, Stuttgart  oder Hamburg einzelne Zimmer oder ganze Wohnungen über Airbnb an Feriengäste untervermietet.

Müssen Einnahmen aus Untervermietung versteuert werden?

Dieser schöne Nebenverdienst wanderte oft unversteuert in die Urlaubskasse der Gastgeber. Die romantische Vorstellung des Plattform-Betreibers so eine gastfreundliche Gesellschaft zu schaffen, wird allerdings von den Finanzbehörden nicht geteilt.

Wer keine Steuer auf seine Vermietungseinkünfte zahlt, hat bald ein Problem. Das Hamburger Finanzamt hat eine Gruppenanfrage an die Steuerbehörde in Dublin gestellt um herauszufinden, welche Steuerpflichtigen in Deutschland Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung mithilfe AirBnB erzielen.

Rechtzeitige Selbstanzeige kann zu Straffreiheit führen

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat nun ein Gericht in Dublin entschieden, dass Airbnb die Namen und Adressen ihrer Gastgeber in Deutschland nennen muss. Es ist daher nur eine Frage der Zeit bis auch Ihr Wohnsitzfinanzamt von Ihren nicht versteuerten Einkünften erfährt. Dann kann es für eine strafbefreiende Selbstanzeige aber vielleicht schon zu spät sein. Sobald die Untervermietung dem Finanzamt bekannt ist, entfaltet nämlich eine Selbstanzeige keine Wirkung mehr.  

Zögern Sie daher nicht und lassen Sie sich von mir beraten wie die Vermietungseinkünfte über AirBnB korrekt angegeben werden. Nur so können Geldstrafen vermieden werden.

Foto : istockphoto.com /Getty images


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht, Steuerrecht, Strafrecht

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