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Aktuelle Konjunkturergebnisse der DTIHK Prag für 2019 und Ergebnisse Außenhandel 2018 für Tschechien

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Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer hat heute die Ergebnisse ihrer Mitgliederumfrage zur aktuellen Konjunktur in Tschechien veröffentlicht.

Für Interessenten, die in Tschechien investieren möchten bzw. darüber nachdenken, mit tschechischen Unternehmen zusammenzuarbeiten oder ein Unternehmen/eine Tochtergesellschaft zu gründen, ist Folgendes interessant:

Noch immer gehört Tschechien zu den beliebtesten Standorten Mittel-Osteuropas. Die jahrelange Führungsposition hat Tschechien 2019 jedoch knapp an Estland abgegeben, und dies wohl wegen des wachsenden Fachkräftemangels, der öffentlichen Verwaltung, dem Zugang zu öffentlichen Fördermitteln sowie der Transparenz der öffentlichen Auftragsvergabe.

Wichtigster Standortvorteil Tschechiens bleiben die EU-Mitgliedschaft, die Zahlungsdisziplin sowie die Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer. Damit ist auch erkennbar, dass die Studie hauptsächlich geprägt wird von den großen Automobilindustrie-Vertretern. Diese klagen über Probleme, Fachkräfte zu bekommen und zu halten. Aus diesem Grunde haben gerade Vertreter der Autoindustrie und deren Zulieferer, konkret Bosch und Bose, Projekte mit Hochschulen in Tschechien entwickelt, die eine duale Ausbildung fördern und die Ausbildung auf die Praxis ausrichten. Ähnliches hat das Familienunternehmen CIS unternommen. Im Dreiländereck Polen/Deutschland/Tschechien wurde eine Meisterschule gegründet, die schon seit Jahren Fachkräfte ausbildet.

Für mittelständische Unternehmen bleibt Tschechien jedoch weiterhin attraktiv. Zwar besteht wegen des Brexits und der damit einhergehenden Unsicherheit Skepsis hinsichtlich des Wirtschaftswachstums (die Briten sind für Tschechien der fünftwichtigste Handelspartner, für Deutschland der sechstwichtigste), insgesamt sind die Prognosen nach dem Rekordjahr 2018 immer noch gut.

Große Investitionen werden im Bereich Digitalisierung, Automatisierung sowie künstliche Intelligenz erwartet. Wer also aus Deutschland in den tschechischen Markt einsteigen möchte, hat hier große Chancen.

Die Tschechische Republik hat ihren Außenhandel im Jahr 2018 mit einem Exportüberschuss von 132,7 Milliarden Kronen (5,2 Milliarden Euro) abgeschlossen. Das ist ein um 30,8 Milliarden Kronen (1,2 Milliarden Euro) niedrigerer Betrag als 2017. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Export um 3,5 Prozent, der Import jedoch um 4,6 Prozent. Das gab das Tschechische Statistikamt (ČSÚ) Anfang Februar 2019 bekannt.

Laut dem ČSÚ war Deutschland 2018 einmal mehr der größte Außenhandelspartner Tschechiens. Von Tschechien nach Deutschland ging vergangenes Jahr fast ein Drittel des hiesigen Exports, in die Gegenrichtung rollte mehr als ein Viertel des tschechischen Imports.

Mit einer kompetenten Beratung beim Einstieg in den tschechischen Markt sowie der Ausnutzung aller rechtlichen sowie steuerlichen Möglichkeiten bleibt das Nachbarland Tschechien für Investoren aus Deutschland weiterhin attraktiv.

Sprechen Sie uns an! Gerne beraten wir Sie bei der Umsetzung Ihres Projekts in Tschechien. Ebenso unterstützen wir Sie gerne zu guten Konditionen bei der Verhandlung und dem Abschluss von Verträgen beim Import Ihrer Waren nach Tschechien.


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