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Aktuelle Rechts- und Sachlage Spielefonds BVT Games Fund 4: Handlungsmöglichkeiten?

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Nach unseren Recherchen haben sowohl Bankberater, z. B. Postbank und Sparkasse Bremen, als auch freie Anlageberater, z. B. Postbank Vermögensberatung, die unternehmerischen Beteiligungen von 5.000 Euro aufwärts an dem BTV Games Fund IV Dynamic mehrheitlich an Kleinanleger vermittelt. Mit dem Fonds sollte nach Prospektangaben in die Entwicklung, Lizenzierung und internationale Vermarktung von Spielen für PC, Konsolen und andere Plattformen investiert werden. 

Seit 2008 wurde Geld zur Investition in diesen Fonds eingeworben. Bei einer ursprünglich geplanten Laufzeit des Fonds bis Ende 2013 sollten mehr als 7,5 % Rendite pro Jahr erwirtschaftet werden. Die Fondslaufzeit wurde nach Mitteilung der Fondsgeschäftsführung auch Ende 2014 verlängert. 

Die streitgegenständliche Kapitalanlage hat sich jedoch mitnichten prospektgemäß entwickelt, die von den Beratern zugesicherten Ausschüttungen sind nicht geflossen. Auf Seiten der mehrheitlich unerfahrenen Kleinanleger sind entweder schon erhebliche Verluste eingetreten oder es besteht die Gefahr, dass sich solche noch verwirklichen.

Anleger sind jedoch nicht schutzlos gestellt und können gegebenenfalls unter Zuhilfenahme der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Bond-Judikatur) eine hundertprozentige Rückabwicklung noch im Jahr 2014 erreichen. Hintergrund ist die Rechtsprechung zur sog. anleger- und objektgerechten Anlageberatung,die dem Berater zu einer vollständigen und fehlerfreien Aufklärung über alle relevanten Nachteile und Risiken verpflichtet.

Bereits bei einer bewiesenen Aufklärungspflichtverletzung besteht auf Seiten des Anlegers ein hundertprozentiger Schadensersatzanspruch, z. B., weil die Bank und Sparkasse den Zufluss von den Vermittlungsprovisionen und Rückvergütungen (Kickbacks) verschwiegen hat. Das bedeutet, dass der geschädigte Anleger nicht verpflichtet ist, die Laufzeit des Publikumsfonds noch abzuwarten und schon jetzt gegen die Beraterbank (Sparkasse) eine auf Schadensersatz gerichtete Klage einreichen kann. Auf der Homepage der Kanzlei, www.kanzlei-eser.de, sind weitere Informationen sowie ein Fragebogen abrufbar.

Für den Fall, dass sich Anleger gegen die Beraterbanken bzw. Sparkassen wegen fehlerhafter Anlageberatung noch fristwahrend wehren wollen, ist dringend auf die in vielen Fällen demnächst ablaufende Verjährungsfrist hinzuweisen. Zu diesen Maßnahmen gehört insbesondere die Einreichung einer Klage bzw. die Beantragung eines Mahnbescheides. Da in vielen Fällen auch noch Kostenschutzzusagen bei den Rechtsschutzversicherern angefragt werden müssen, ist besondere Eile geboten.

Betroffene Anleger sollten sich jedenfalls mit der derzeitigen hoch ungewissen Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen (Homepage) besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).


Rechtstipp vom 18.03.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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