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Aktuelle Rechts- und Sachlage wegen Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 4 GmbH & Co. KG

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Der geschlossene Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 4 GmbH & Co. KG wurde im Jahre 2009 von der Nordcapital-Gruppe aufgelegt. Der Fonds investierte getreu seinem Dachfondskonzept in kommanditistische Beteiligungen an zwei Ein-Schiffsgesellschaften als Zielfonds. Bei den Fondsschiffen handelt es sich laut Nordcapital-Leistungsbilanz 2012 um die beiden baugleichen Plattformversorger MS „E.R. Athina“ und MS „E.R. Georgina“ mit Tragfähigkeiten von je 4.488 tdw.

Sorge um Insolvenz und Verlust der Einlage!

In letzter Zeit erreichen die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte immer mehr Anrufe von besorgten Anlegern, die sich an dem Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 4 GmbH & Co. KG beteiligt haben. Die Anleger sorgen sich um ihre Einlage, nachdem der Schiffsfonds nicht prospektgemäß verläuft und zahlreiche andere Schiffsfonds bereits Insolvenz angemeldet haben.

Nach der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes besteht innerhalb einer tagesgenau zu berechnenden zehnjährigen Höchstverjährungsfrist immer noch die Möglichkeit einer Rückabwicklung, hieran würde auch eine etwaige Insolvenz der Publikumsgesellschaft nichts ändern! Das bedeutet das beispielsweise noch in der Insolvenz der Gesellschaft Schadensersatzansprüche gegen beratende Banken und Sparkassen oder Prospektverantwortliche, Gründungsgesellschafter und Treuhandkommanditisten geltend gemacht werden können.

Voraussetzung für einen Rückabwicklungsanspruch ist eine Pflichtverletzung, z.B. durch die Berater (Banken, Sparkassen et cetera).

Vielfach wurden Schiffsfondsbeteiligungen als für die Altersvorsorge geeignet und sicher dargestellt. Über zugeflossene Rückvergütungen und Risiken wurde dagegen in den allermeisten Fällen nicht gesprochen.

Kann der geschädigte Anleger nur eine Pflichtverletzung darlegen und nachweisen, steht ihm ein Rückabwicklungsanspruch zu 100 % (abzüglich der zugeflossenen Ausschüttungen) zu. Daneben besteht die Möglichkeit auch noch den entgangenen Zinsgewinn mit einer alternativen Kapitalanlage geltend zu machen.

Sind auf Seiten der Berater Banken und Sparkassen involviert, müssen diese ungefragt über die Höhe der zugeflossenen Vertriebsprovisionen und Rückvergütungen (Kick backs) aufklären.

Geschädigte Anleger sollten sich auf jeden Fall von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt zeitnah informieren und beraten lassen. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser bietet hier insoweit eine 1. kostenfreie Bewertung und Beratung an, daneben wird auch kostenfrei die Korrespondenz mit der Rechtschutzversicherung, bei Interesse, geführt.


Rechtstipp vom 29.04.2015
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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