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Aktuelle Rechtslage betreffend CFB - 180 Solar-Deutschlandportfolio V!

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Eser Rechtsanwälte haben in den letzten Wochen Anrufe besorgter Anleger erhalten, ob ihre Investitionen in den geschlossenen Ökofonds CFB – 180 Solar-Deutschlandportfolio V sicher und vor Verlusten geschützt sind.

Diejenigen Anleger, mit denen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser sprechen konnte, berichteten über schlechte Erfahrungen mit anderen bereits gescheiterten Ökofonds und sorgten sich um ihre Einlagen. Insoweit wurde auch auf einen Bericht von Stiftung Finanztest vom November 2013 Bezug genommen, in denen Stiftung Finanztest dem hier in Rede stehenden Ökofonds eine ausreichende Note vergeben hatte.

In rechtlicher Hinsicht weist Fachanwalt Eser darauf hin, dass aufgrund der sehr hohen Fremdkapitalquote von 75 % schon ein hohes Fremdkapitalrisiko besteht, also insoweit ein Risiko grundsätzlich besteht, ob die Anleger bis zum angekündigt Laufzeitende im Jahr 2022 tatsächlich prospektgemäß alle Aufschüttungen erhalten. Da angeblich bereits schon in Höhe von 23,50 % Ausschüttungen an die Anleger geflossen sind, besteht hier grundsätzlich, beispielsweise im Falle der Insolvenz oder Liquidation, auch das Risiko der Rückzahlung dieser Aufschüttungen, sog. Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung.

Da es sich um eine geschlossene unternehmerische Beteiligung handelt sind derartigen Kapitalanlagen grundsätzlich auch weitere unternehmerische Risiken, wie das Teil- und Totalverlustrisiko, immanent.

Abwarten oder Rückabwicklung vor Laufzeitende 2022?

Für den Fall einer Falschberatung müssen Anleger jedoch das Laufzeitende nicht abwarten und können schon vor dem Laufzeitende Schadensersatzansprüche gegenüber Beratern und Prospektverantwortlichen auf 100 %ige Rückabwicklung geltend machen. Insoweit ist für die Dauer eines Schadensersatzprozesses auch eine Kündigung der Beteiligung nicht notwendig, sodass die Anleger bequem abwarten können, wie der Schadenersatzprozess ausgeht. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes können wegen Falschberatung aber auch die Beteiligung für die Zukunft gekündigt werden.

Da die Verjährungsfrist zum 31.12.2016 abzulaufen droht, ist die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen die Berater und Vermittler für die Anleger nur noch häufig die einzige Möglichkeit, das investierte Geld zurückzuerhalten.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser empfiehlt daher, dass Anleger auf jeden Fall derartige Ansprüche prüfen und rechtliche Schritte einleiten sollten.

Was können betroffene Anleger jetzt tun?

Interessierte Anleger können für eine erste kostenfreie Information Kontakt, beispielsweise via E-Mail oder via Telefon, mit der Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte aufnehmen. Auf der Homepage der Anwaltskanzlei sind weitergehende Information sowie ein Fragebogen abrufbar.

Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt Eser ist seit 13 Jahren als spezialisierter Anwalt im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts bundesweit tätig. Daneben ist er auch als Lehrbeauftragter bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart tätig.

Kostenfreie Erstbewertung unter 0711/ 217 235-0


Rechtstipp vom 24.08.2016
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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