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Angespartes pfändungsfreies Einkommen unterliegt dem Insolvenzbeschlag

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Der Bundesgerichtshof hat in dem Beschluss vom 26.09.2013, Az. IX ZB 247/11, auf die Gefahren mangelnder Kommunikation im Insolvenzverfahren hingewiesen. In dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall hatte ein Mann von seinen pfändungsfreien Einkünften Gelder auf einem Konto in Höhe von € 2.044,00 angespart. Als der Insolvenzverwalter hiervon Kenntnis erlangte hat er diese Beträge herausverlangt. Der Bundesgerichtshof sprach diese Beträge der Masse zu, da es sich hierbei nicht um pfändungsfreie Bezüge, sondern um Erspartes handle, welches pfändbar und damit auch dem Insolvenzbeschlag unterliegt. Schuldnern, welche im Insolvenzverfahren Beträge ansparen wollen ist daher nur anzuraten, dies offen mit der Insolvenzverwaltung zu besprechen und diese zu bitten, vor dem Ansparen ein hierfür vorgesehenes Konto oder Anlage von dem Insolvenzbeschlag freizugeben.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Insolvenzrecht

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