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Anwaltshaftung - woraus ergibt sich die Haftung des Anwalts?

Rechtstipp vom 22.01.2014
Rechtstipp vom 22.01.2014

Der Haftpflichtanspruch des Mandanten gegen seinen (früheren) Anwalt ergibt sich aus dem Mandatsverhältnis zwischen Anwalt und Mandant. Der Anwaltsvertrag ist ein sogenannter Geschäftsbesorgungsvertrag im Sinne des § 675 BGB.

Der Anwalt haftet gemäß § 280 BGB für jede Schlechtleistung seiner anwaltlichen Pflichten. Voraussetzung ist eine schuldhafte Verletzung des Anwaltsvertrages durch den Anwalt. Ein Verschulden des Anwalts ist jedoch annähernd immer anzunehmen. Auch für Fehler seiner Angestellten haftet der Anwalt.

Eine schuldhafte Pflichtverletzung allein begründet aber noch keinen Anspruch des Mandanten gegen den Anwalt. Voraussetzung ist weiter, dass dem Mandanten ein Schaden entstanden ist und der Anwaltsfehler auch ursächlich für den entstandenen Schaden geworden ist.

Michael Timpf

Rechtsanwalt

www.anwaltshaftung24.com


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Anwaltshaftung

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