BaFin warnt vor Plattformreihe „Der beste Handel mit Kryptowährungswerten“

  • 2 Minuten Lesezeit

Um dieses Video anzuzeigen, lassen Sie bitte die Verwendung von Cookies zu.

Die Finanzaufsicht BaFin hat eine dringende Warnung vor mehreren Online-Handelsplattformen ausgesprochen, die ohne die erforderliche Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten. Besonders betroffen sind die Websites 

  • zenfundpro.com
  •  stellarinvest.com 
  • orbitolympus.com. 

Diese Plattformen nutzen identische Schriftarten, nahezu identische Texte und denselben Aufbau. Auf ihren Startseiten findet sich der Slogan „Der beste Handel mit Kryptowährungswerten“, jeweils unter einer anderen Unternehmensbezeichnung.


Bedeutung der BaFin-Warnung

Die Warnung der BaFin ist ernst zu nehmen, da sie darauf hinweist, dass diese Plattformen ohne die notwendige behördliche Erlaubnis agieren. In Deutschland benötigen Anbieter von Finanz- und Wertpapierdienstleistungen eine Erlaubnis der BaFin, um legal tätig zu sein. Unternehmen, die ohne diese Erlaubnis arbeiten, handeln illegal und stellen ein hohes Risiko für Anleger dar. Solche Anbieter könnten betrügerische Absichten haben und Investoren in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen.


Wie sollten sich Betroffene verhalten?

Wenn Sie vermuten, dass Sie auf einer der genannten Plattformen investiert haben oder kontaktiert wurden, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

1. Ruhe bewahren und Informationen sammeln:

Dokumentieren Sie alle Kommunikationen und Transaktionen sorgfältig. Diese Unterlagen können später als Beweismaterial dienen.

2. Kontakt zur Bank aufnehmen:

Informieren Sie sofort Ihre Bank, falls Sie Überweisungen an eine der betroffenen Plattformen getätigt haben. In einigen Fällen können Transaktionen noch gestoppt werden.

3. Rechtlichen Rat einholen:

Suchen Sie rechtlichen Beistand bei einem spezialisierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ein Fachanwalt kann Ihnen helfen, Ihre Rechte zu wahren und mögliche rechtliche Schritte einzuleiten.


Präventionsmaßnahmen für die Zukunft

Um sich zukünftig vor betrügerischen Plattformen zu schützen, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Skepsis bei unaufgeforderten Angeboten: Seien Sie misstrauisch gegenüber unaufgeforderten Anlageangeboten, besonders wenn sie über Messenger oder soziale Medien kommen.
  • Zulassung überprüfen: Überprüfen Sie stets die Zulassung eines Anbieters in der Unternehmensdatenbank der BaFin.
  • Keine schnellen Gewinne: Lassen Sie sich nicht von Versprechungen schneller und hoher Gewinne blenden. Solche Angebote sind oft betrügerisch.
  • Informationsquellen nutzen: Verfolgen Sie regelmäßig die Warnmeldungen der BaFin und nutzen Sie Ressourcen wie den BaFin-Verbraucherschutzpodcast, um sich über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren.


Fazit

Die Warnung der BaFin vor den Websites zenfundpro.com, stellarinvest.com und orbitolympus.com zeigt erneut, wie wichtig es ist, wachsam und kritisch zu sein. Illegale Finanz- und Wertpapierdienstleistungen stellen ein erhebliches Risiko dar und können zu großen finanziellen Verlusten führen. Wenn Sie betroffen sind oder vermuten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, handeln Sie schnell und entschlossen. Dokumentieren Sie alle relevanten Informationen, informieren Sie Ihre Bank und suchen Sie rechtlichen Beistand.


Wenn Sie Unterstützung benötigen, stehe ich Ihnen als Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht und zertifizierte Expertin für Kryptowerte und Steuern gerne zur Verfügung. 





Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Weitere Rechtstipps von Rechtsanwältin Antonios Teneketzis LL.M.

Beiträge zum Thema