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Bausparkassen kündigen Verträge - Nicht immer ist das gerechtfertigt!

Rechtstipp vom 27.11.2015
Rechtstipp vom 27.11.2015

Ein Bausparvertrag hat, wenn er noch in einer Hochzinsphase abgeschlossen worden ist, eine attraktive Verzinsung bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Was für den Kunden gut ist, stellt für Bausparkassen ein Dilemma dar. Daher greifen viele Bausparkassen zu einem letzten Mittel und kündigen alte und hoch verzinsliche Verträge. Das müssen Kunden jedoch nicht ohne weiteres hinnehmen! Verträge sind einzuhalten. Das gilt auch für Bausparkassen. Ein Bausparvertrag besteht aus zwei Phasen, nämlich der Sparphase und der Darlehensphase. Den Beginn der Darlehensphase kann der Kunde bestimmen, indem er ein Bauspardarlehen beantragt. Allerdings muss er das Bauspardarlehen nicht zwingend abnehmen. Allein das Bestehen eines Bausparvertrages führt nicht automatisch dazu, dass der Bausparer das Darlehen in Anspruch nehmen muss. Er kann – und bei hoher Guthabenverzinsung macht das durchaus sehr viel Sinn – auch einfach weiter sparen.

Etliche Landgerichte in Deutschland haben sich schon mit dieser Materie beschäftigt, wenn Bausparer überprüfen ließen, ob die Kündigung durch die Bausparkasse wirksam war oder nicht. Erst Mitte November hatte eine Kundin vor dem Landgericht Stuttgart mit ihrer Klage Erfolg.

Es empfiehlt sich, die erklärte Kündigung des Bausparvertrages überprüfen zu lassen ein Fachanwalt für Bankrecht kann Ihnen hierbei behilflich sein. Rechtsanwältin und zugleich Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Ruth Stefanie Breuer vertritt sie bundesweit, wenn sie sich gegen Ihre Kündigung wenden möchten. Vereinbaren Sie gleich über dieses Portal einen Termin.


Rechtstipp aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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