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Bayer will 12.000 Stellen streichen

Rechtstipp vom 19.01.2019
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Rechtstipp vom 19.01.2019
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Wie Bayer angekündigt hat, sollen von seinen weltweit über 118.000 Stellen insgesamt 12.000 gestrichen werden. Das hört sich zunächst im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft nicht nach viel an, macht allerdings knapp 10 % aus. Das bedeutet, dass jeder zehnte Arbeitsplatz wegfallen wird.

Bayer hat zwar angekündigt, dass zunächst keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen, allerdings ist ein solcher Stellenabbau nur durch altersbedingtes Ausscheiden aus dem Unternehmen nicht zu bewerkstelligen. Es wird darauf hinauslaufen, dass zahlreichen betroffenen Arbeitnehmern im großen Stil Aufhebungsverträge angeboten werden. Akzeptieren die jeweiligen Mitarbeiter dies nicht, müssen sie mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen.

Wer ist betroffen?

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jede Ebene des Unternehmens betroffen sein wird. Denn jede Maßnahme, die seitens des Managements durchgeführt wird, zieht zwangsläufig zahllose Folgeentscheidungen auf anderen Ebenen nach sich. Dass Bayer sich darüber hinaus von dem Bereich Tiergesundheit trennen will, kommt erschwerend hinzu. 

Der Konzern liegt in diesem Segment weltweit zwar an fünfter Stelle, doch sollen, laut Aussage des Unternehmens, die Zahlen nicht nur stagnieren, sondern sogar rückläufig sein. Ein entsprechender Verkauf – potenzielle Käufer dürfte es genug geben – wird einen weiteren Stellenabbau nach sich ziehen.

Wenn Ihnen ein Aufhebungsvertrag angeboten wird

Ein Aufhebungsvertrag kann viele Fallstricke enthalten. Es empfiehlt sich daher, diesen auf jeden Fall von einem versierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. So vermeiden Sie böse Überraschungen. Zudem geht es letzten Endes vor allem ums Geld, also die Höhe der Abfindung. 

Wenn Sie eine Kündigung erhalten

Wenn Sie, aller Versprechen zum Trotz, eine betriebsbedingte Kündigung erhalten haben, gilt es, schnell zu sein. Ab Erhalt der Kündigung haben Sie exakt drei Wochen Zeit, deren Rechtmäßigkeit im Rahmen einer Kündigungsschutzklage überprüfen zu lassen oder sich gegebenenfalls doch noch außergerichtlich zu einigen.

Wie die Anwaltskanzlei Lenné Ihnen helfen kann

Gerne überprüft die Anwaltskanzlei Lenné den Ihnen angebotenen Aufhebungsvertrag und verhandelt für Sie nach, insbesondere hinsichtlich der Höhe der möglichen Abfindung. Zudem vertritt die Kanzlei Sie im arbeitsgerichtlichen Verfahren und reicht – im Falle einer Kündigung – für Sie die Kündigungsschutzklage ein. 

Das primäre Ziel des jeweiligen Verfahrens wird es sein, für Sie als Arbeitnehmer eine faire individuelle Lösung auszuhandeln. Gerne können Sie sich dazu eingehend in einem kostenlosen Erstgespräch beraten lassen.


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