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Bemessung von Schmerzengeld

Die Bemessung des Schmerzengeldes führt häufig bei Auseinandersetzungen zum Beispiel nach Verkehrsunfällen oder nach sonstigen Körperverletzungen zu Diskussionen.

Üblicherweise liegt der Bemessung des Schmerzengeldes ein entsprechendes Gutachten eines gerichtlich beeideten Sachverständigen vor.

Tatsache ist jedoch auch, dass verschiedenartige Sachverständige entsprechende Verletzungsfolgen auch verschiedenartig beurteilen. Einem erfahrenen Juristen ist aus der Praxis bekannt, welche Sachverständige für welche Verletzungen zu entsprechenden Begutachtungen geeignet sind. Auch gibt es zahlreiche Unterschiede bei den diversen Sachverständigen, wobei manche Sachverständige von Juristen als „schmerzempfindlicher“ und manche eben als „schmerzunempfindlicher“ beurteilt werden. Somit hat auch die Auswahl des Sachverständigen auf die Höhe des Schmerzengeldes durchaus einen entsprechenden Einfluss.

Die Bemessung des Schmerzengeldes an sich hat nicht nach starren Regeln zu erfolgen, helfen jedoch die von den Sachverständigen entsprechenden Schmerzperioden bei der Bemessung des Schmerzensgeldes.

Jede Verletzung ist jedoch in ihrer Gesamtauswirkung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalles zu betrachten und hat auf dieser Basis eine Bemessung des Schmerzengeldes zu erfolgen. In der Praxis versuchen die entsprechenden Juristen, sich außergerichtlich anhand eines vorliegenden Gutachtens zu einigen.


Rechtstipp vom 29.01.2016

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