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Beschwerde gegen Kununu: So beanstanden Sie eine negative Bewertung!

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Sie haben eine schlechte Kununu-Bewertung erhalten und möchten diese beanstanden. Das ist nachvollziehbar und unbedingt zu empfehlen. Denn sehr häufig ist eine Arbeitgeberbewertung rechtswidrig und kann gelöscht werden.

Eine Beschwerde sollte jedoch juristisch fundiert eingereicht werden. Nur so ergeben sich optimale Löschungschancen. 

Gern helfen wir Ihnen dabei weiter – schicken Sie uns den Link zu Ihrem Kununu-Profil per Mail und wir melden uns mit einer kostenfreien Ersteinschätzung zurück.

Gründe für ein Beanstanden bei Kununu?

Sie können eine negative Bewertung jederzeit beanstanden. Allerdings sollten Sie gute Gründe vortragen, sonst wird die Beschwerde wohl nichts nützen. Kununu möchte nämlich so viele Bewertungen wie möglich online bestehen lassen.

Davon lebt Kununu nämlich.

Beanstanden geht erfolgreich nur, wenn die schlechte Bewertung rechtswidrig ist oder gegen die Kununu-Richtlinien verstößt. Es braucht also einen guten Grund.

Wir zählen nun für Sie auf, welche Gründe für eine erfolgreiche Beschwerde in Betracht kommen. Darüber hinaus gibt es weitere spezielle Fallkonstellationen.

Konkrete Fallbeispiele für Ihre Beanstandung!

  1. In der Arbeitgeberbewertung werden Firmeninterna veröffentlicht. Dies verstößt gegen das Arbeitsrecht und gegen die Kununu-Richtlinien. 
  2. Klarnamen von Mitarbeitern werden genannt. Dies ist ein evidenter Datenschutzverstoß und auch gegen die Bewertungsregeln von Kununu.
  3. Unwahrheiten werden verbreitet. Niemand darf über Ihr Unternehmen unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellen!
  4. Beleidigungen oder Bedrohungen sind in der Bewertung zu sehen. Diese strafrechtlich relevanten Inhalte können gelöscht oder zur Strafanzeige gebracht werden. 
  5. Es wird Werbung für die Konkurrenz gemacht. Kununu ist keine Werbeplattform, sondern eine Bewertungsplattform. Werbung für andere Unternehmen ist daher unzulässig als Arbeitgeberbewertung.
  6. Die Arbeitgeberbewertung stammt nicht von einem ehemaligen oder derzeitigen Mitarbeiter. Dann ist sie rechtswidrig. Niemand darf Sie als Arbeitgeber bewerten, der nicht wirklich bei Ihnen gearbeitet hat!

Auf Grundlage dieser Punkte können Sie eine Beschwerde formulieren und bei Kununu die Bewertung beanstanden. Aber seien Sie sicher, Kununu löscht nur in Ausnahmefällen! Juristisch fundiert erhöhen sich die Löschungschancen dramatisch.

An wen ist die Beschwerde gegen die Bewertung zu richten?

Grundsätzlich könnte die bewertende Person richtiger Ansprechpartner sein. Denn die bewertende Person hat die Bewertung ja zu verantworten und haftet rechtlich für die Inhalte unmittelbar.

Aber in der Realität ist es leider so, dass der Verfasser meist nicht zu ermitteln ist. Oft hat selbst Kununu die echten Daten gar nicht.

Die Beschwerde ist daher am effektivsten an Kununu zu richten. Kununu haftet für Inhalte dieser Art aber nicht unmittelbar. Insbesondere muss eine Plattform nicht vorab prüfen, ob eine Bewertung rechtmäßig ist.

Ab Kenntnisnahme kann Kununu aber haftbar gemacht werden. Daher ist es wichtig, eine schlechte Bewertung erst einmal zu beanstanden, sonst wird Kununu nicht aktiv.

Unsere Empfehlung für Sie!

Wenn Sie keine Zeit verschwenden wollen und größtmögliche Löschungschancen wahrnehmen möchten, sollten Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt einschalten.

Achten Sie bei der Auswahl des Anwalts darauf, dass dieser bereits Erfahrungen mit dem Beanstanden von negativen Bewertungen speziell bei Kununu hat. Denn das Reputationsrecht im Internet ist kein „Standardstoff“ für Anwälte.

Unsere Kanzlei bietet eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Schicken Sie uns den Link zu Ihrem Kununu-Firmenprofil und wir schauen uns das unverbindlich an. 

Dann teilen wir Ihnen kostenfrei mit, ob es realistische Chancen für eine effektive Beschwerde gibt.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet IT-Recht

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