Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen
Teilen

E-Mail

Facebook

Twitter

LinkedIn

Xing

Link

BGH verbessert Durchsetzbarkeit von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlage: Teil I

(18)

Der Bundesgerichtshof (BGH, Urteil vom 22.07.2010, Az. III ZR 99/09) stellt klar, dass sich der Anleger auf die mündlichen Angaben des Anlagevermittlers verlassen darf und die mündlich erteilten Auskünfte nicht anhand eines ihm übergebenen Prospektes überprüfen muss. Diese Aussagen des BGH wurden zwar in verjährungsrechtlicher Hinsicht gemacht, haben jedoch für geschädigte Anleger grundlegende Bedeutung.

Der Bundesgerichtshof stellt zudem in der Entscheidung vom 22.07.2010 klar, dass ein Anleger auch nicht innerhalb laufender Widerrufsfrist dazu verpflichtet ist, die mündliche Beratung anhand des Emissionsprospektes nachzuprüfen.

Empfehlung:

Geschädigte Anleger sollten einmal umso mehr überprüfen bzw. durch einen fachkundigen Rechtsanwalt überprüfen lassen, ob und welche Ansprüche ihnen im Zusammenhang mit fehlerhafter Anlageberatung, insbesondere im Zusammenhang mit unternehmerischen Beteiligungen mit Verlustrisiken, wie z. B. geschlossene Immobilienfonds zustehen.

Renate Winter, Rechtsanwältin

LEDERER & PARTNER

Rechtsanwälte, Fachanwälte für Versicherungsrecht

Ostendstr. 100, Business Tower Nürnberg (17. Etage)

90482 Nürnberg

Tel.: +49 (0) 911 54 44 88 - 0

Fax: +49 (0) 911 54 44 88 - 10

info@lederer-rechtsanwaelte.de

www.anwalt.de/lederer

www.lederer-rechtsanwaelte.de


Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwälte LEDERER & PARTNER

Newsletter

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.