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BGH verbessert Durchsetzbarkeit von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlage: Teil II

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In einer weiteren, die Rechte des Anlegers stärkende Entscheidung des BGH vom 22.07.2010 (Az. III ZR 203/09) stellt der Oberste Gerichtshof klar, dass ein Anleger selbst dann nicht grob fahrlässig handelt, wenn er einen ihm übergebenen Emissionsprospekt bei Erkennen eines Beratungsfehlers nicht im Hinblick auf eventuelle andere Beratungsfehler studiert.

Der Bundesgerichtshof stellt daher zu Gunsten des Anlegers klar, dass dieser nicht dazu verpflichtet ist, im Interesse des Beraters möglichst frühzeitig für einen Beginn der Verjährung zu sorgen. Im Gegenteil, der Anleger darf sich auf die Angaben im Rahmen der Beratung, die Grundlage seiner Anlageentscheidung war, verlassen.

Empfehlung:

Geschädigte Anleger sollten einmal umso mehr überprüfen bzw. durch einen fachkundigen Rechtsanwalt überprüfen lassen, ob und welche Ansprüche Ihnen im Zusammenhang mit fehlerhafter Anlageberatung, insbesondere im Zusammenhang mit unternehmerischen Beteiligungen mit Verlustrisiken, wie z. B. geschlossene Immobilienfonds zustehen.

Renate Winter, Rechtsanwältin

LEDERER & PARTNER

Rechtsanwälte, Fachanwälte für Versicherungsrecht

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