Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

BGH verbessert Durchsetzbarkeit von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlage: Teil III

(13)

Unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, wie z. B. geschlossene Immobilienfonds, sind für eine sichere Altersvorsorge ungeeignet.

In einer weiteren, die Rechte der Anleger verbessernden Entscheidung hat der BGH am 08.07.2010 (Az. III ZR 249/09) klargestellt, dass die Empfehlung zum Erwerb einer unternehmerischen Beteiligung - wie z. B. an einem geschlossenen Immobilienfonds - nicht anlegergerecht im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist, wenn der Anleger als Anlageziel eine sichere Altersvorsorge genannt hatte. Ist, wie in dem zu entscheidenden Fall, die Beteiligung an einem Immobilienfonds so ausgelegt, dass Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust des eingezahlten Kapital bestehen, sind solche Empfehlungen mit dem Anlageziel einer sicheren Altersvorsorge nicht mehr zu vereinbaren.

Empfehlung:

Geschädigte Anleger sollten einmal umso mehr überprüfen bzw. durch einen fachkundigen Rechtsanwalt überprüfen lassen, ob und welche Ansprüche Ihnen im Zusammenhang mit fehlerhafter Anlageberatung, insbesondere im Zusammenhang mit unternehmerischen Beteiligungen mit Verlustrisiken, wie z. B. geschlossene Immobilienfonds zustehen.

Renate Winter, Rechtsanwältin

LEDERER & PARTNER

Rechtsanwälte, Fachanwälte für Versicherungsrecht

Ostendstr. 100, Business Tower Nürnberg (17. Etage)

90482 Nürnberg

Tel.: +49 (0) 911 54 44 88 - 0

Fax: +49 (0) 911 54 44 88 - 10

info@lederer-rechtsanwaelte.de

www.anwalt.de/lederer

www.lederer-rechtsanwaelte.de


Rechtstipp vom 21.09.2010

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwälte LEDERER & PARTNER

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.