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Broker zahlt nicht aus? Wie Sie Ihr Geld zurück erhalten!

  • 7 Minuten Lesezeit

Falls Ihr Broker unerwarteter Weise, und aus welchen Gründen auch immer, eine Auszahlung Ihres Geldes oder Ihrer Gewinne verweigert, können Sie sich an uns wenden. Ihr Geld und Ihre Gewinne gehören Ihnen. Zahlt der Broker nicht aus, könnte dies auf einen Trading-Betrug hindeuten. 

Nutzen Sie unseren kostenfreien Service: schildern Sie uns Ihren Fall unverbindlich per Mail und Sie erhalten eine unverbindliche Ersteinschätzung von Rechtsanwalt Thomas Feil, Fachanwalt für IT-Recht. 

Unsere Kanzlei ist auf Fälle des Anlagebetrugs spezialisiert und hilft Betroffenen, wenn der Broker nicht zahlt. Es geht darum, das Geld zurück zu erhalten - und zwar schnell.

Hintergrund zu Brokern und dem Trading-Boom

In letzter Zeit wurden Beiträge veröffentlicht, die auf einen Aktionärsboom durch Online-Broker hinweisen. 

Nach den Berichten sollen insbesondere in der Corona-Krise Hunderttausende erstmals an der Börse investiert haben. Dabei werden insbesondere Konten bei Online-Brokern genutzt. 

Doch was, wenn der Broker nicht auszahlt?

Das Trading kann per Smartphone erfolgen und viele andere technische „Spielereien“ ermöglichen eine leichte Handhabung. Unter anderem im Managermagazin wird in einem Artikel vom 31.10.2020 darauf verwiesen, dass aber „Gier und Herdentrieb“ einen sinnvollen Vermögensaufbau verhindern.

Dies sind aber nicht die einzigen Phänomene, mit denen Betroffene, die Geld über einen Online-Broker oder einen Online-Trader angelegt haben, kämpfen müssen.

Bei uns rufen täglich Betroffene an, die Ärger mit Auszahlungen bei Online-Brokern haben. Der Broker zahlt schlicht und ergreifend nicht aus. 

Auch unter Brokern und Online-Tradern gibt es schwarze Schafe, die zwar gerne Geld einnehmen, aber bei der Auszahlung sehr zurückhaltend sind. Auch Schadensersatz vom Broker ist möglich.

Wenn der Broker das Geld nicht auszahlt und Sie nichts zurück erhalten ...

Immer wieder schildern uns Betroffene, dass sie zunächst mit erfolgreichen Vermögensentwicklungen beeindruckt worden sind und dann nach und nach mit verschiedenen Argumenten aufgefordert wurden, weitere Zahlungen zu leisten. Wenn dann eine Auszahlung gewünscht wird, wird von unseriösen Online-Brokern zunächst zum Schein auf diese Anfrage eingegangen. 

Vor der Auszahlung ist es aber immer notwendig, anfallende Steuern zu zahlen. Es wird dann zugesichert, dass nach Zahlung der Steuern oder anderer Spesen kurzfristig eine Auszahlung erfolgt. Dies ist aber dann trotz geleisteter Zahlung vielfach nicht der Fall.

Wenn Sie mit solchen Phänomenen zu kämpfen haben, sollten Sie sich auf jeden Fall anwaltlich beraten lassen. In solchen Konstellationen besteht die Gefahr, dass Sie einem betrügerischen Online-Broker aufgesessen sind, und es besteht das Risiko, dass Ihre investierten Gelder verloren gehen.

Wir betreuen Betroffene in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich, die mit unseriösen Online-Brokern zu tun haben. Nutzen Sie unsere jahrelange Erfahrung im Umgang mit solchen Konstellationen. Sie können gern mit uns Kontakt unter kanzlei@recht-freundlich.de aufnehmen.

Ausländische Broker? Betrügerischer Broker?

Vielfach haben Broker ihren Sitz nicht in Deutschland. Teilweise wird bei Online-Tradern und Online-Brokern keine genaue Anschrift mitgeteilt oder die Anschrift ist nur nach langem Suchen auf der Internetseite zu finden. Zahlt der Broker nicht aus, müssen rechtliche Schritte unternommen werden.

Weiterhin ist zu klären, ob es sich um einen regulierten Broker handelt. Dazu ist eine Lizenz der Aufsichtsbehörden notwendig. Bei nicht regulierten Brokern ist stärker damit zu rechnen, dass diese unseriös oder betrügerisch agieren.

Echte Fallschilderung zu Broker zahlt nicht aus! Auch Sie betroffen?

Im Folgenden möchten wir exemplarisch eine Fallkonstellation wiedergeben, die tatsächlich so stattgefunden hat. Falls Sie sich in den Schilderungen wiederfinden, können Sie uns gern unverbindlich per Mail kontaktieren. Aufgrund unserer Erfahrung können wir unkompliziert eine kostenfreie Ersteinschätzung mitteilen:

Unsere Mandantin hat eine Werbung auf Facebook gesehen, in der es hieß, man könne gute Gewinne mit wenig Geldeinsatz erzielen. Nach einem Klick auf die Werbung gelangte unsere Mandantin zu einer Website von einem Broker namens OrbitGTM, dort waren viele gute Bewertungen von angeblichen Kunden über OrbitGTM zu lesen.

Da eine erste Einzahlung in Höhe von 250 Euro möglich war, was für unsere Mandantin ein überschaubares Risiko darstellte, weckte dies das Interesse unserer Mandantin. Dass der Broker letztlich nicht zahlt, war hier noch nicht klar. Unsere Mandantin registrierte sich auf der Website und zahlte 250 Euro ein. "Broker zahlt nicht" ging unserer Mandantin nicht durch den Kopf, dafür gab es keine Anzeichen.

Später wurde unsere Mandantin von einer Frau Emilia Clark aus London kontaktiert. Frau Clark sagte, sie sei Finanzberaterin. 

Wie ging es weiter in unserem Fall des Broker-Betrugs? Zahlte der Broker letztlich aus?

Wie üblich, baute die angebliche Brokerin einen guten Kontakt zur geschädigten Person auf. Dass der Broker nicht zahlt, konnte für unsere Mandantschaft zu diesem Zeitpunkt nicht ausgemacht werden. So ging es weiter:

Frau Clark empfahl unserer Mandantin, mehr als die 250 Euro zu investieren, um dadurch höhere Gewinne erzielen zu können. Dabei sollte das weitere Geld vorsichtig, also risikoarm, in Aktien angelegt werden.

Über Anydesk half Frau Clark unserer Mandantin, ein Kundenkonto einzurichten. Hierbei wurde anscheinend auch ein Konto bei der Kryptowährungsbörse Binance eröffnet. Unsere Mandantin musste ihren Personalausweis vorzeigen, um sich zu verifizieren. Schriftliche Dokumente zu der Kontoeröffnung erhielt unsere Mandantin nicht.

Zunächst zahlte unsere Mandantin ihr Geld über ihre Hausbank bei OrbitGTM ein. Allerdings dauerte dies immer sehr lange, da unsere Mandantin aus Dänemark das Geld überwies. Daher eröffnete Frau Clark bei der deutschen N26 Bank ein Konto für unsere Mandantin. Es wurden Konten bei namhaften Kryptobörsen angelegt.

Für unsere Mandantschaft wurde es unschön! Broker verweigerte die Auszahlung!

Wir hören häufig, dass die betrügerischen Broker, die nicht auszahlen, letztlich immer dreister und aggressiver werden. So lief es auch bei unserer Mandantin:

Im weiteren Verlauf bedrängte Frau Clark unsere Mandantin immer wieder, mehr Geld einzuzahlen. Was unsere Mandantin zu einzelnen Anlageoptionen sagte, ignorierte Frau Clark einfach. Angeblich wurden am Aktienmarkt mit dem Geld unserer Mandantin gute Gewinne erzielt. Von Kryptowährungen hat Frau Clark unserer Mandantin abgeraten, da dieser Markt zu instabil sei. Trotzdem wurden zuvor Accounts bei Kryptobörsen initiiert. Das allein deutete schon an, dass der Broker nicht zahlt oder etwas Zwielichtiges vorhat, da sich die Aussagen und Handlungen widersprachen.

Einmal konnte unsere Mandantin eine kleine Auszahlung in Höhe von 100 Euro vornehmen. Ein weiteres Mal klappte eine Auszahlung auch. Danach gab es jedoch keine weiteren Auszahlungen. Stattdessen erfuhr unsere Mandantin, dass sie selbst angeblich Schulden in Höhe von 75.000 US-Dollar hat, obwohl sie keinen Kredit unterschrieben hatte. Diese angeblich entstandenen Schulden hätte unsere Mandantin nicht zahlen können.

Aus den Unterlagen, die unsere Mandantin uns übersandt hat, können wir erkennen, dass anscheinend bei crypto.com und Binance Kryptowährungen gekauft worden sind. Obwohl Frau Clark ja sagte, keine Kryptowährungen zu empfehlen. Die Kryptowährungen wurden auch weitergeleitet, aber zu Wallets, die nicht unserer Mandantin gehören. Die Wallet-Adressen sind in den Unterlagen zu erkennen und können von der Polizei bei den Ermittlungen genutzt werden.

Letztlich hat der Broker nicht gezahlt, auch die ominöse Frau Clark meldete sich nicht mehr. Der Broker zahlte nicht, obwohl unsere Mandantin vehement die Auszahlung einforderte. Wir wurden sodann damit beauftragt, die rechtliche Verfolgung des Geldes, sowie strafrechtliche Schritte zu unternehmen.

Vorgehen bei Betrug durch Broker - wie Sie das Geld zurück erhalten können!

Sollte sich der Verdacht erhärten, dass der Broker unseriös ist, und besteht die Gefahr, dass der Broker keine Auszahlungen vornimmt, sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Neben einer Strafanzeige und einer Anzeige bei den Finanzaufsichtsbehörden sollte selbstverständlich der Broker rechtlich angegangen werden. 

Hierbei ist zu prüfen, um welches Vertragsverhältnis es sich mit dem Broker handelt und welche Schadensersatzmöglichkeiten bestehen.

Daneben ist zu prüfen, inwieweit die an einer Finanztransaktion beteiligten Banken, Kreditkartengeber oder andere Finanzinstitutionen in Anspruch genommen werden können. Bei Geldwäsche oder betrügerischen Transaktionen können auch Schadensersatzansprüche beispielsweise gegenüber Banken bestehen. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

Sollten Sie eine Auszahlung von Ihrem Broker verlangt haben und diese wird verweigert, empfehlen wir Ihnen, kurzfristig eine spezialisierte Kanzlei einzuschalten:

  1. Schildern Sie uns Ihren Fall des betrügerischen Brokers unverbindlich per Mail
  2. Teilen Sie uns mit, seit wann der Broker nicht zahlt
  3. Nennen Sie uns die Namen der Personen, mit denen Sie dort Kontakt hatten
  4. Sie erhalten von uns eine kostenfreie Ersteinschätzung

Falls wir realistische Chancen sehen, Ihr verloren geglaubtes Geld zurückholen zu können, teilen wir dies mit. 

Der Broker zahlt nicht? Wir helfen!

Dann sollten Sie schnell handeln, denn die Betrüger wollen, wenn möglich, zeitnah in der Unkenntlichkeit verschwinden und die ergaunerten Gelder in Sicherheit bringen.

Das sollten wir verhindern.

Foto(s): Rechtsanwalt Thomas Feil

Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Zivilrecht

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