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Bundesgerichtshof bestätigt Haftung des Geschäftsherrn für strafbare Handlung des Handelsvertreter

Rechtstipp vom 30.03.2012
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Nach dem Bundesgerichtshof ist nach den Umständen des Einzelfalls auch ein Anspruch des Geschädigten gegen den Geschäftsherrn für eine strafbare Handlung seines Handelsvertreters begründet. Der Bundesgerichtshof begründet seine Entscheidung damit, dass eine Einstandspflicht des Geschäftsherrn nach § 278 S. 1 BGB auch dann zu bejahen ist, wenn der Handelsvertreter nicht rein zufällig in die Gelegenheit der strafbaren Handlung kam, sondern vielmehr zwischen seiner Tätigkeit aus dem Handelsvertretervertrag und dem Schaden aus der strafbaren Handlung ein unmittelbarer Zusammenhang bestand. Vorliegend erhielt der Handelsvertreter im Rahmen seiner Tätigkeit alle notwendigen Informationen und Materialien, die die Tat ermöglichten, vgl. BGH vom 15.03.2012 - III ZR 148/11.

Dr. Bertin Pietsch, Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Handelsrecht & Gesellschaftsrecht

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