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Bundesweite Razzia: erneuter Betrugsfall mit Schrottimmobilien?

Rechtstipp vom 08.07.2015

08.07.2015: Wie eine Reihe unterschiedlicher Medien, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Mitteldeutsche Zeitung sowie der Focus berichten, hat am gestrigen frühen Dienstagmorgen erneut eine großangelegte bundesweite Razzia stattgefunden. Neben der Durchsuchung von Wohnungen und Geschäftsräumen in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen seien Umzugskartonweise Unterlagen, Computer, Datenträger und sonstige Materialien konfisziert und sichergestellt worden, insgesamt 50 Polizeibeamte und drei Staatsanwälte seien an der Aktion beteiligt gewesen.

Wie die zuständigen Berliner Behörden mitgeteilt hätten, werde gegen insgesamt acht Verdächtige zwischen 34 und 59 Jahren ermittelt, darunter auch ein Notar. Ihnen werde Betrug in mindestens 18 Fällen vorgeworfen, der hier angesetzte Zeitraum erstrecke sich über die Jahre von 2008-2012. Gutgläubigen und wenig sachkundigen Interessenten wären sogenannte Schrottimmobilien für das bis zur dreieinhalbfache der realistischen Werte angedreht worden. Beworben worden waren die Objekte als Steuersparmodelle, möglicherweise muß darüber hinaus mit einer Ausweitung der Angelegenheit in bis dato unbekanntem Umfang gerechnet werden. Hiermit scheint es erneut einen großangelegten Betrugsskandal auf dem Gebiet des Immobilienhandels in der Bundesrepublik Deutschland zu geben.

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist laufend mit hunderten von Verfahren auf diesen Gebieten beschäftigt und hat sich hier über die Jahre eine ausgezeichnete Expertise erworben. Insbesondere im Hinblick auf eine nachdrückliche und effektive Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Schadensersatzansprüche erzielen wir regelmäßig ausgezeichnete Ergebnisse im Sinne unserer Mandantschaft.

Betroffenen respektive Geschädigten in o.a. Angelegenheit empfehlen wir namentlich aufgrund der Komplexität der Gemengelage, umgehend mit entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung alle rechtlich möglichen Schritte zur Sicherung getätigter Anlagen zu prüfen und gegebenenfalls umgehend zu unternehmen. Gerne dürfen Sie sich in dieser Hinsicht mit uns in Verbindung setzen, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Aufnahme des Sachstandes ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


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