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BWF-Stiftung: Weitere Erfolge gegen Vermittler! Letzte Schadenersatzchance 2018! Anwälte informieren

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In Sachen BWF-Stiftung konnten Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte vor kurzem die beeindruckende gerichtliche Erfolgsserie gegen die Vermittler der Anlage fortsetzen, geschädigte BWF-Anleger, die noch nichts gegen die Vermittler unternommen hatten, sollen aber eindeutig darauf hingewiesen werden, dass bis Ende 2018 vermutlich die letzte Chance besteht, von den Vermittlern Schadensersatz zu fordern, da die Ansprüche gegen die Vermittler nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Ende 2018 zu verjähren drohen.

Nachdem Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte bereits zahlreiche rechtskräftige Urteile gegen diverse BWF-Vermittler vor den Landgerichten Frankfurt/Oder, LG Verden, LG Frankenthal, LG Marburg, LG Berlin, OLG Zweibrücken etc. und noch nicht rechtskräftige Urteile vor dem LG Berlin und Cottbus erstreiten konnten, hat aktuell nicht nur das Landgericht München II in einem von Dr. Späth & Partner erstrittenen, noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 24.08.2018 den dortigen BWF-Vermittler zum Schadensersatz in Höhe von 50.000,- € an den dortigen Anleger verurteilt, dem er die Anlage vermittelt hatte, sondern auch das Kammergericht Berlin (also das Berliner Oberlandesgericht) in zwei Beschlüssen vom 02.07.2018 mitgeteilt, die dortige Berufung der beiden Vermittler durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen, weil die Anlage nicht plausibel ist.

Damit setzt sich die beeindruckende Erfolgsserie der BWF-Anleger gegen die Vermittler der Anlage fort, die Erfolge der BWF-Anleger sind auch deshalb so beeindruckend, weil sich Versuche, von anderen Personen Schadensersatz zu fordern, bisher als kompletter "Trugschluss" erwiesen haben:

Die bisher verhandelten Anleger-Klagen gegen einen Rechtsanwalt, der bei der BWF-Stiftung involviert war und bei denen von den Anlegern versucht wurde, diesen ebenfalls im Wege des Schadensersatzes haftbar zu machen, sind inzwischen von dem zuständigen Landgericht abgewiesen worden und nach Kenntnis von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte wohl inzwischen auch einige Berufungen vor dem zuständigen Oberlandesgericht.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte weisen daher nochmals aus aktuellem Anlass darauf hin, dass geschädigte BWF-Anleger oftmals ausgezeichnete Chancen haben, um von den Vermittlern Schadensersatz zu fordern, aber umgehend handeln müssen, weil eventuelle Ansprüche gegen die Vermittler wohl Ende 2018 verjähren werden.

Da die betrügerischen Vorgänge um die BWF-Stiftung und die Insolvenz im Jahr 2015 bekannt wurden und eingetreten sind, dürfte die Kenntnis von Schaden und Schädiger bei den Anlegern ab dem Jahr 2015 gegeben gewesen sein oder zumindest vorauszusetzen gewesen sein und somit gem. §§ 195, 199 BGB zum Jahresende 2018 in den meisten Fällen Verjährung gegen die Vermittler der Anlage eintreten, wenn betroffene Anleger nicht vorher etwas unternehmen und nicht vorher verjährungshemmende Maßnahmen ergreifen. Das wäre sehr schade, da Vermittler auf verjährte Forderungen vermutlich keine Zahlungen mehr leisten werden.

Dabei sollten Anleger nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten die oftmals sehr guten Chancen gegen die Vermittler nicht ungenutzt verstreichen lassen, denn, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth, MSc (Nottingham), von Dr. Späth & Partner: "Geschädigte haben viele Möglichkeiten, um den Vermittlern der Anlage eine Falschberatung vorzuwerfen: Die Anleger wurden gar nicht Eigentümer des Goldes oder es bestand gar kein Sondereigentum an dem Gold, wie in vielen Fällen von den Vermittlern dargestellt,  die in vielen Fällen "garantierte Rendite" von 5 - 10 % pro Jahr war mit einer Goldanlage nicht plausibel zu erzielen, wie zahlreiche Gerichte uns inzwischen ausdrücklich bestätigt haben."

BWF-Anleger sollten also nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB nicht zögern, sondern umgehend tätig werden, um vor Verjährungseintritt ihre oftmals sehr guten Chancen gegen die Vermittler der Anlage zu nutzen und noch rechtzeitig vor Verjährungseintritt tätig zu werden.


Rechtstipp vom 21.09.2018
aus der Themenwelt Haftpflichtversicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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