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Care Energy-Insolvenz: nächste Pleite auf dem Strommarkt – Schadensersatz für Betroffene?

20.02.2017: Es gibt den nächsten großen Schadensfall auf dem Markt für Strom- und Gasanbieter. Nach dem gigantischen Desaster bei Teldafax und Flexstrom hat die skandalgeplagte Care Energy am vergangenen Freitag Insolvenz angemeldet. Somit scheint das tragikomische Schauspiel rund um den schillernden und vor etwa einem Monat plötzlich verstorbenen Firmenchef Martin Kristek ein abruptes Ende zu finden.

Dieser hatte mit allerhöchster Kunstfertigkeit ein kaum zu überschauendes und sich darüber hinaus ständig veränderndes Firmennetzwerk rund um die Care Energy gewoben und damit über viele Jahre hinweg Netzbetreiber, Aufsichtsbehörden und Verbraucherschützer an der Nase herumgeführt. Stete Umbenennungen der einzelnen Firmen, andauernde Wechsel der dortig verantwortlichen Manager sowie erratische Verlegungen der zugehörigen Unternehmenssitze hatten letztlich dazu geführt, dass Kristek nicht fassbar schien und gerichtliche Entscheidungen stets ins Leere liefen.

Die entscheidende Wende kam tatsächlich erst im vergangenen Sommer, als verschiedene Netzbetreiber der Care Energy die Verträge aufkündigten. Sie zogen hier einem Geschäftsmodell den Stecker, in dem die Care Energy erhebliche Kosten durch die Behauptung einsparte, nicht als Stromlieferant, sondern vielmehr als Energiedienstleister von der staatlich verordneten EEG-Umlage befreit zu sein. Infolge verlor das Unternehmenskonglomerat massiv Kunden an die lokalen beziehungsweise regionalen Energieversorger. Schätzungen zufolge wurden zuletzt nurmehr rund 15.000 Kunden von der Care Energy beliefert, nach bis zu knapp einer halben Million zuvor.

Was können Betroffene respektive geschädigte Kunden der Care Energy unternehmen? Wir empfehlen insbesondere für rechtsschutzversicherte Vertragsnehmer sowie in Fällen von erheblichen Außenständen, aufgrund der verzwickten Ausgangssituation mithilfe entsprechend erfahrener anwaltlicher Vertretung bestehende Schadensersatzansprüche nachdrücklich geltend zu machen und möglichst zeitnah durchzusetzen. Gerne dürfen Sie sich mit uns in dieser Hinsicht in Verbindung setzen.

ADWUS Rechtsanwälte - Kompetenz und Expertise

ADWUS Rechtsanwälte wurden im Jahre 2003 als Kanzlei Wittmann & Schmitt Rechtsanwälte gegründet und im Rahmen der Expansion im Jahre 2015 in ADWUS Rechtsanwälte umfirmiert.

Die Schwerpunkte der anwaltlichen Tätigkeit der seit 2003 bestehenden Kanzlei liegen in den Bereichen des Wirtschaftsrechts, insbesondere des Bank- und Kapitalmarktrechts. ADWUS Rechtsanwälte führen auf diesen Gebieten ständig mehrere hundert Verfahren. Hierbei vertritt die Kanzlei sowohl Anleger als auch Emittenten von Kapitalanlagen. Aufgrund der umfangreichen und langjährigen Erfahrung auf diesen Tätigkeitsfeldern verfügen ADWUS Rechtsanwälte über qualifizierte Sachkenntnisse und aber auch die technischen Ressourcen, sogenannte Massen- oder Sammelverfahren zu führen. Weitergehende Informationen zu allen aktuellen Fällen finden Sie auf unserer Internetpräsenz unter „Rechtsgebiete“ – „Bank- und Kapitalmarktrecht“.

Wir stehen mit unserem bundesweit tätigen Unternehmen für ausgewiesene fachliche Kompetenz und langjährig erworbene Expertise und setzen uns mit Erfahrung und Leidenschaft dafür ein, Ihre Interessen und Rechte bestmöglich zu vertreten.

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            Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann (ADWUS Rechtsanwälte) Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann

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