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CFB Fonds 187 „Sea Class 4“, drohende Verjährung, KG! Handlungsmöglichkeiten und Rechtslage?

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Erstbewertung durch telefonische Kontaktaufnahme (07 11 / 2 17 235-0) oder Kontaktaufnahme per E-Mail (info@kanzlei-eser.de) möglich!

Der Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 187 SeaClass 4, der im Jahr 2006 aufgelegt wurde und in zwei Containerschiffe der Panamax-Klasse,  „SC Tianjin“ und „SC Qingdao“  investierte, befindet sich laut der eigenen Mitteilung der Gesellschaft in einer massiver finanziellen Schieflage. Die Insolvenz ist nicht mehr auszuschließen.

Denn nunmehr hat die Gesellschaft ihre Anleger mit Schreiben vom 30. Dezember 2013 darüber informiert, dass für beide Schiffe seit dem 11. Oktober 2013 keine Anschlusscharter gefunden werden konnten. Auch sei die Nachfrage für Schiffe der Panamax-Klasse „äußerst gering“. Die Liquidität der Gesellschaft sei „voraussichtlich im Laufe des 1. Quartals 2014 aufgebraucht“.

Die Fachanwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte vertritt bereits bundesweit zahlreiche geschädigte Anleger und hat insofern auch die Interessengemeinschaft „Sea Class 4“ ins Leben gerufen.  Bundesweit wurden bereits beginnend im Jahr 2012 Klagen vor allem gegen Banken wegen fehlerhafter Anlageberatung eingereicht. Die Schiffsbeteiligung wurde hauptsächlich von größeren Geschäftsbanken wie der Commerzbank AG vertrieben.

Hintergrund für die Vorgehensweise der Anleger ist die günstige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur so genannten anleger- und objektgerechten Beratung (Bond - Judikatur), wonach bereits eine Aufklärungspflichtverletzung bzw. eine nicht anlegergerechte Anlageempfehlung für den auf hundertprozentigen Rückabwicklung gerichteten Schadensersatzanspruch ausreicht.

Auf der Homepage der Kanzlei, www.kanzlei-eser.de, sind weitere Informationen sowie ein Fragebogen abrufbar.

  • Für den Fall, dass sich  Anleger gegen die Beraterbanken bzw. Sparkassen wegen fehlerhafter Anlageberatung noch fristwahrend wehren wollen, ist dringend auf die in vielen Fällen demnächst ablaufende Verjährungsfrist hinzuweisen.

Zu diesen Maßnahmen gehören insbesondere die Einreichung einer Klage bzw. die Beantragung eines Mahnbescheides. Da in vielen Fällen auch noch Kostenschutzzusagen bei den Rechtsschutzversicherern angefragt werden müssen,  ist besondere Eile geboten.

Für die Schadensersatzklagen gegen Banken/Sparkassen ist die aktuelle Situation des Schiffsfonds nebensächlich, da nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bereits der durch die Falschberatung zustande gekommene Beitritt den Schaden darstellt.

Insofern sind Banken/Sparkassen verpflichtet, die Anleger anleger- und objektgerecht aufzuklären und zu beraten und insbesondere verpflichtet, darüber zu informieren, welche Rückvergütungen (Vertriebsprovisionen/Kickbacks)  sie für die Vermittlung der streitgegenständlichen Beteiligungen erhalten. Kann nur eine Aufklärungspflichtverletzung nachgewiesen werden, begründet dies den hundertprozentigen Anspruch auf Schadensersatz (Rückabwicklung - Ausschüttungen + entgangener Gewinn).

Betroffene Anleger sollten sich jedenfalls mit der derzeitigen hoch ungewissen Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen (Homepage) besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).


Rechtstipp vom 11.03.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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