Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Commerzbank zu Schadensersatz verurteilt - Schiffsfonds an Rentnerin verkauft

(1)

07.01.2014: das Landgericht Duisburg hat die Commerzbank zu Schadensersatz gegenüber einer Rentnerin verurteilt, der 2007 Anteile am „CFB Schiffsflottenfonds 3“ sowie dem Lebensversicherungfonds „PRO-RENDITA VIER – Britische Leben“ verkauft worden waren (Aktenzeichen 12 O 27/13). Die Laufzeiten der Geldanlage lagen hier bei 24 respektive 15 Jahren, Zeiträume, die für Senioren aus Sicht des Gerichtes vollkommen inakzeptabel seien.

Anscheinend wird das Geldinstitut das Thema Schiffsfonds nicht los: ganz offensichtlich wurden hier massenhaft Kunden und Anlegern, hier insbesondere älteren Personen, Beteiligungen schmackhaft gemacht und verkauft, die regelhaft nicht ansatzweise deren Bedürfnisse abdeckten. Vielmehr stand hier augenscheinlich das Kassieren von möglichst hohen Provisionen im Vordergrund, wie dezidiert auch immer wieder in Medienberichten zu lesen war. Ein großer Teil der bei den unterschiedlichen Kreditinstituten arbeitenden Vertriebsleuten kann und konnte hier wohl dem schnellen Verdienst nicht widerstehen, und insbesondere bei Finanzprodukten im Bereich des grauen Marktes mit hohem und höchstem Risiko werden immer wieder Provisionen in Höhe von bis zu 20 % (!) kolportiert.

Im aktuellen Fall waren der klagenden Rentnerin immerhin Anteile in Höhe von fast 100.000 € angedreht worden, diese wäre allerdings bei der frühestmöglichen Kündigung beispielhaft der Schiffsfondsbeteiligung bereits weit über 80 Jahre alt gewesen.

Betroffene Anleger, hier insbesondere Senioren und Personen, die dezidiert die Altersvorsorge als Anlageziel hatten und hier ebenfalls offensichtlich falsch beraten wurden, sollten mit entsprechend erfahrener rechtlicher Vertretung Ansprüche gegenüber den jeweiligen Finanzberatern sowie Kreditinstituten prüfen und gegebenenfalls durchsetzen. Mit Hinblick auf eine Vielzahl von ebenfalls verbraucherfreundlichen Urteilen der unterschiedlichsten Gerichtsbarkeiten bestehen hier beste Erfolgsaussichten mit einschlägig qualifizierter anwaltlicher Vertretung.

Die auf Wirtschafts-, Banken- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Wittmann & Schmitt in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath führt regelmäßig hunderte von laufenden Verfahren auf diesen Gebieten und hat sich hier über die Jahre ausgewiesene Expertise erarbeitet. Gerne dürfen Sie sich zur Sicherung und effektiven Durchsetzung ihrer bestehenden Ansprüche an uns wenden, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Sachstandsanalyse ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.


Rechtstipp vom 11.04.2014

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von ADWUS Rechtsanwälte

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.