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Concept 1, Inh. Jens Blaume - Luxuskarosserien statt Anlegerinteressen Kanzlei erwirkt dingliche Arreste

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Für die durch uns vertretenen Anleger besteht die Möglichkeit, einen schnellen Vollstreckungstitel im Wege des dinglichen Arrestes zu bewirken. Durch das Landgericht Nürnberg-Fürth wurden uns für unsere Anleger bereits entsprechende Arrestbeschlüsse zur vorläufigen Sicherung der berechtigten Zahlungsansprüche zugesprochen. Dies kann auch in Ihrem Fall geschehen. Wir verweisen hierzu insbesondere auf die Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Bundesanzeiger. Hier wurden die möglichen Geschädigten jetzt über den Umfang der Sicherungsmaßnahmen informiert. Unter www.bundesanzeiger.de ist nach Eingabe des Suchbegriffs „Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth" unter dem Aktenzeichen 508 Js 1516/12 abrufbar, welche Vermögenswerte gesichert werden konnten. Des Weiteren finden sich dort Hinweise für die Geschädigten, die ihre Rechte geltend machen wollen. Hierauf verweisen wir ausdrücklich!

Der Kern des Übels in dem Kapitalanlageskandal um die Firma Concept 1, Inhaber Herr Jens Blaume (in U-Haft seit 5. Juni 2013), hatte ganz offensichtlich seinen wesentlichen Grund in dem Missverhältnis der behaupteten Bestände der Vermögensanlagen im Verhältnis zu den tatsächlichen Beständen. Hinzu trat die günstige Performance der empfohlenen, aber möglicherwiese zum Ende der Geschäftstätigkeit hin nicht mehr vorhandenen Aktienwerte. Nicht zuletzt bedingt durch die Tatsache, dass es für die Verantwortlichen der Fa. Concept 1 in erster Linie von vorrangigem Interesse war, den eigenen Wunsch nach Luxusgütern zu befriedigen, wurden u.a. zahlreiche Luxuskarosserien durch Anlagegelder finanziert. Dieses Verhalten entsprach nicht nur nicht den Interessen der Anleger, sondern trug vermutlich zu der perfiden Situation bei, dass Herr Jens Blaume über seine Firma Concept 1 die Anlegeraufträge für Aktien nicht mehr in voller Stückzahl ausführen konnte. Gleichwohl wurden diese Geschäfte gegenüber den Anlegern, insbesondere aber auch gegenüber dem Finanzamt (Kapitalertragsteuer), zu den durch Anleger georderten Stückzahlen zur Abwicklung gebracht. Im Ergebnis führte deshalb eine augenscheinlich überragende Performance einer Aktie (beispielsweise die Vervielfachung des Aktienwertes bei Apple beziehungsweise bei Volkswagen) im Rahmen dieser „fiktiven" Abwicklung und Abrechnung gegenüber den jeweiligen Anlegern und dem für die Erhebung der Kapitalertragssteuer zuständigen Finanzamt zu millionenschweren Unterdeckungen bei der Firma Concept 1.

Diese Vermutung lässt Schlimmes befürchten und legt unverzügliches Handeln gegenüber Mitbeschuldigten und Beteiligten im laufenden Ermittlungsverfahren durch anwaltlichen Beistand nahe. Gehören auch Sie zum Kreis betroffener Anleger, steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.


Rechtstipp vom 19.08.2013

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