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Corona-Pandemie – Stundung der Sozialversicherungsbeiträge – Direkthilfen noch nicht entschieden

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Die ersten zaghaften Hilfen für Unternehmer und Selbstständige laufen an.

Die Sozialversicherungsbeiträge für die fällig werdenden Monate können auf Antrag gestundet werden. Dafür sollen keine Sicherheiten notwendig sein und der jeweilige Betrag soll auch zinslos gestundet werden. Derzeit sind dies die Monate März und April.

Die Stundung soll derzeit längstens bis Juni 2020 gewährt werden.

Erhobene Säumniszuschläge oder Mahngebühren sollen ebenfalls auf Antrag erlassen werden. Hier kann man auch für Altlasten auf eine großzügige Entscheidung hoffen. 

Sogar von Vollstreckungsmaßnahmen kann auf Antrag nach Ermessen der Behörde vorläufig abgesehen werden. 

Allerdings sollen nur Arbeitgeber diese Stundung erhalten, die infolge der aktuellen Pandemie tatsächlich in Liquiditätsengpässe geraten sind. Daher ist auch Kurzarbeitergeld in Anspruch zu nehmen. Und besonders vorrangig sind die Hilfsmaßnahmen, wie Kredite anzufordern und sobald die Kredite gewährt werden, müssen die gestundeten Beiträge als auch die laufenden Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden.

Also Achtung! 

Man muss also bei jeder Kreditgewährung die gestundeten Sozialversicherungsbeiträge mitberücksichtigen. Wenn die Summe des möglichen Kredits und sonstiger Hilfen nicht ausreichend ist, um sämtliche Verbindlichkeiten zu decken, so beachten Sie bitte Ihre Insolvenzantragspflicht! 

Gerade Geschäftsführer einer GmbH geraten bei verspäteter Insolvenzbeantragung in die persönliche Haftung.

Gerne berate ich Sie zu oben genannter Thematik ausführlicher.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf meiner Homepage.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Rechtsanwältin Renate Roos


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