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Das Bürohochhaus "The Gherkin" wird verkauft! Handlungsmöglichkeiten für Anleger IVG Euroselect 14?

Rechtstipp vom 30.07.2014
Rechtstipp vom 30.07.2014

Kostenfreie Erstbewertung durch telefonische Kontaktaufnahme (07 11 /217 235-0) oder Kontaktaufnahme per E-Mail (info@kanzlei-eser.de, www.kanzlei-eser.de) möglich!

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das Bürohochhaus „The Gherkin“, einer der bekanntesten Wolkenkratzer in London, verkauft werden.

So berichtet beispielsweise das Handelsblatt und das manager magazin in ihrer heutigen Onlineausgabe, dass der britische Immobilienmakler Savills gemeinsam mit Deloitte Real Estate den Auftrag zum Verkauf der Immobilie in London erhalten habe.

„The Gherkin“ dürfte Angebote in Höhe von rund 650 Millionen Pfund (rund 820 Millionen Euro) einbringen, hieß es weiter. Die „Gurke“ war bekanntlich im April unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Das 180 Meter hohe Bürohaus des Stararchitekten Norman Foster war 2004 eröffnet worden und wird derzeit an rund 20 Parteien vermietet, darunter an den Rückversicherer Swiss Re.

Für die rund 9000 Anleger des Immobilienfonds IVG Euroselect 14 dürfte nach einem Verkauf allerdings kaum etwas übrig bleiben.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt Eser, der bundesweit zahlreiche geschädigte Anleger des Immobilienfonds bereits vertritt, ist dies daher nur eine gute Nachricht für die finanzierenden Banken, da für die rund 9000 Anleger jedoch vom Veräußerungserlös mutmaßlich nichts übrig bleiben wird.

Aus der Kaufpreisforderung in Höhe von rund 650 Millionen Pfund werden daher wohl nur die die finanzierenden Banken ihre ausstehenden Kredite zurückerhalten. 

Auch bei zutreffender Sachlage bestehen immer noch auf Seiten der geschädigten Anleger Chancen auf eine komplette Rückabwicklung, z.B. gegen die beratenden Banken (Commerzbank, Deutsche Bank).

Denn die Anleger können gegebenenfalls gegen die beratenden Banken Rückabwicklungsansprüche in Form von Schadensersatzansprüchen wegen Falschberatung geltend machen. So besteht doch noch die Möglichkeit weitestgehend verlustfrei aus der Beteiligung auszusteigen. Möglicherweise kann auch noch ein entgangener Anlagezins geltend gemacht werden.

Wie die auf Kapitalmarktrecht und Anlegerschutz spezialisierte Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte bereits diesbezüglich mehrfach berichtet hat, kann auch noch der eingetretene Differenzschaden (ggf. auch nach Verkauf der Beteiligung: Differenz Schaden – Verkaufserlös) weiterhin gegen die beratenden Banken geltend gemacht werden.

Der Bundesgerichtshof hat insoweit in zahlreichen Entscheidungen entschieden, dass Aufklärungsfehler (Informationsdefizite) insoweit einen Schadensersatzanspruch des geschädigten Anlegers gegenüber der die Beratung führende Bank begründen. Hierbei reicht bereits ein Aufklärungsfehler für die Begründetheit aus. Bankberater sind darüber hinaus verpflichtet ungefragt über die Existenz und die genaue Höhe der zugeflossenen Vertriebsprovisionen aufzuklären. Seit der sog. Bond-Entscheidung des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 1993 sind Banken verpflichtet, ihre Kunden anleger- und objektgerecht zu beraten. 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser empfiehlt den zahlreichen Anlegern, ihre Ansprüche auf Schadenersatz und Rückabwicklung nunmehr schnellstmöglich von einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Fachanwalt prüfen zu lassen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen, abrufbar unter www.kanzlei-eser.de, besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen AnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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