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Der nächste SHB-Skandal. Das neue Management prellt stille Gesellschafter des SHB Altersvorsorge Fonds

Rechtstipp vom 17.01.2013
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Rechtstipp vom 17.01.2013
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Hamburg/ München, 16.01.2013. Neues Jahr neues Glück. Könnte man meinen. Aber das gilt nicht für die stillen Gesellschafter der Münchener SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG. Das neue Management der Fondsgesellschaft versucht, den Rückzahlungsanspruch vieler stiller Gesellschafter zu vereiteln.

Was bis jetzt geschehen ist. Die stillen Gesellschafter des Münchener Immobilienfonds konnten erstmals zum 31.12.2012 kündigen und ihr eingesetztes Kapital zurückfordern. Und das haben viele getan. Der Fonds hätte die stillen Gesellschafter auszahlen müssen. Ende letzten Jahres wurden sie angeschrieben. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die Gesellschaft für die Auszahlung der Anleger zu wenige Rücklagen gebildet hat. Deshalb sollten die Anleger zunächst rund 65% der Forderung erhalten. Das ist schon hart. Denn viele Betroffenen hatten mit dem Geld gerechnet

Und jetzt sollen sie nichts mehr bekommen. Die Fondsgesellschaft beruft sich auf eine Klausel im Beteiligungsvertrag. Nach § 16 Abs. 3 muss der SHB Fonds die Forderungen nicht erfüllen, wenn sie sich deshalb überschulden würde oder zahlungsunfähig werden würde.

Aber die Voraussetzungen der Klausel liegen nach der Einschätzung der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte, die die größte Interessengemeinschaft für SHB-Anleger mit mehreren hundert Mitglieder vertritt, nicht vor. Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Nikola Schwadtke sagt: „Wir gehen davon aus, dass der Altersvorsorgefonds für die Auszahlung der stillen Gesellschafter rund € 5 Mio. zurückgestellt hat. Die stünden den Anlegern zur Verfügung. Deshalb kann von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit keine Rede sein."

„Wir halten das Verhalten des Managements der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG für rechtswidrig. Die Millionen müssen quotal an die stillen Gesellschafter ausgezahlt werden.", sagt der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Die von den Anlegeranwälten vertretene SHB-Schutzgemeinschaft plant deshalb eine Sammelklage. Rechtsanwältin Nikola Schwadtke: „Die Beteiligung an einer Sammelklage verringert das Kostenrisiko der einzelnen Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen ganz erheblich und ein paar hundert Anleger können in aller Regel viel mehr Druck als ein einzelner Anleger auf den Fonds ausüben. Zur Durchsetzung der Ansprüche jedes einzelnen Betroffenen."

Deshalb können sich alle SHB-Anleger bei GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte melden und die Möglichkeit der Beteiligung an der Sammelklage prüfen lassen. Für Mitglieder der Schutzgemeinschaft (www.sg-fuer-shb-anleger.de) ist das kostenlos.

Und GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte hat in einem ähnlichen Verfahren schon einen schnellen Erfolg erzielen können. Der betreffende SHB Fonds hat unter dem Druck der Klagedrohung gezahlt.


Rechtstipp aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und den Rechtsgebieten Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Wirtschaftsrecht

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