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Der Widerrufsjoker – auch 2019 eine der Top-Chancen für Verbraucher und Existenzgründer

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Auch im Jahr 2019 setzt sich die Erfolgsreihe für Verbraucher in den Bereichen „Widerruf von Darlehen“ und „Widerspruch von Lebens- und Rentenversicherungen“ fort.

Der durchschnittliche finanzielle Vorteil für Verbraucher und Existenzgründer bei den von uns geführten Fällen mit Widerrufsjoker beträgt bei


Widerruf Immobiliendarlehen: 

34.532,27 EUR

Widerruf Konsumdarlehen:    

14.811,12 EUR

Widerspruch Lebens-/Rentenversicherung:

23.439,88 EUR

Insgesamt konnten wir für Verbraucher und Existenzgründer durch den Widerrufsjoker bereits über 10 Millionen Euro (10.023.890,12 Euro) erreichen.

Auch 2019 ist die Nutzung des Widerrufsjokers für Verbraucher und Existenzgründer – ebenso wie in den Vorjahren – finanziell äußerst lukrativ.

Eine der interessantesten rechtlichen Neuerungen bildet beim Darlehenswiderruf die Ansicht in der Rechtsprechung, dass die Formulierungen

  • „Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang“ und
  • „Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden“

unzureichend sind. Denn diese Passagen sind in Millionen von Kreditverträgen enthalten, die seit dem Jahr 2002 geschlossen wurden, sodass 2019 für Millionen von Verbrauchern und Existenzgründer weitere, sehr gute Chancen für einen erfolgreichen und lukrativen Widerruf bestehen.

Wer rechtlich als Verbraucher bzw. Existenzgründer anzusehen ist und den Widerrufsjoker damit nutzen kann, ist in den §§ 13, 14, 513 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt.

  • Als Verbraucher gilt, wer als natürliche Person ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder der gewerblichen noch selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
  • Als Unternehmer gilt, wer als natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft handelt und der Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung der gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit erfolgt (§ 14 BGB).
  • Als Existenzgründer gilt, wer ein Darlehen für die Aufnahme einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abgeschlossen hat, solange der Nettodarlehensbetrag 75.000 Euro nicht übersteigt (§ 513 BGB). Die Beschränkung auf 75.000 EUR besteht jedoch erst seit Juni 2010. Davor gab es auch die Möglichkeit, höhere Darlehen für Existenzgründer zu widerrufen.

Die Einordnung eines Darlehensnehmers als Verbraucher, Unternehmer oder Existenzgründer ist in Grenzfällen anhand einer juristischen Einzelfallwürdigung vorzunehmen und pauschal ohne fundierte Kenntnisse der Rechtsprechung nicht möglich. Insbesondere, wenn ein Immobiliendarlehen zur Finanzierung eines Mehrfamilienhauses abgeschlossen wurde, kommt es stets auf den Einzelfall an, ob die sehr lukrative Möglichkeit des Widerrufsjokers genutzt werden kann oder nicht.

Wenn auch Sie sich fragen, ob Sie den Widerrufsjoker nutzen können und welchen finanziellen Vorteil der Widerruf Ihres Darlehens oder der Widerspruch Ihrer Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung für Sie bringen kann, sprechen Sie uns gerne an.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenfreie Beratung!

Bitte unbedingt unter Angabe Ihrer Telefonnummer, damit wir Ihnen schnellstmöglich helfen können!


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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